FPÖ verweist auf fehlende Lenkungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren.

Die zunehmende Anzahl von Freizeitwohnsitzen in Tirol beweist für  FPÖ-Landesparteiobmann Abwerzger, dass „die Gemeinden und die Bürgermeister bei der Kontrolle einfach überfordert sind. Seit Jahren lasten auf den Bürgermeistern mehr und mehr Aufgaben, da ist es einfach nicht möglich die Kontrollen genau durchzuführen.“ Für Abwerzger ist die Frage der Zweitwohnsitze eine der wichtigsten Zukunftsaufgabe der Landesregierung: „Leider ist es so, dass die schwarzgrüne Landesregierung in dieser Frage längst kapituliert hat, die Leidtragenden sind die Tiroler, die sich kein Eigentum mehr schaffen können, weil die Freizeitwohnsitze der große Preistreiber am Immobilienmarkt sind“, so Abwerzger.

Der FPÖ-Obmann erinnert an den diesbezüglichen Antrag der FPÖ-Fraktion im Oktoberlandtag 2015. „Wir fordern seit Jahren, dass Regelungen, die derzeit auf der Vertragsraumordnung basieren, auf hoheitliche Regelungen überführt werden. Wir haben die Landesregierung aufgefordert umgehend eine Expertenkommission einzurichten, damit nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen gesetzt werden, damit die Vertragsraumordnung rechtlich konkretisiert wird.“

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