FPÖ-Landesparteiobmann kündigt diesbezügliches Gespräch mit Innenminister Herbert Kickl in Innsbruck an.

Bedingt positiv sieht FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger den Rückgang bei illegalen Aufgriffen über den Brenner im Jahr 2017: „Die jüngsten Zahlen sind aber immer noch sehr hoch, auch wenn gegenüber 2016 ein Rückgang zu verzeichnen war“, so Abwerzger, der hinzufügt: „Illegal bedeutet ja, dass sich diese Person nicht bei der Polizei meldet und mitteilt, dass sie jetzt da ist. Die Zahlen beruhen auf Aufgriffen, nicht mehr und nicht weniger. Es gibt noch keine permanenten Grenzkontrollen, nur sporadische, deshalb gibt es auch keine seriösen Zahlen dazu, wie viele Personen wirklich über Italien nach Tirol gelangen.“ Er fordert daher wiederholt permanente Kontrollen im Bereich der Mautstelle Sterzing, denn „nur diese können die illegale Einwanderung effektiv verhindern.“

Abwerzger konkretisiert: „Es hätte ja auch von Anfang an der gesamte Zugverkehr, also sämtliche Personen- und Güterzüge, lückenlos überwacht und kontrolliert gehört.“ Er erinnert in diesem Zusammenhang an die Kontrollen durch das Bundesheer im Burgenland: „Seit September 2015 sind Heeresbeamte und Präsenzdiener im Einsatz, diese Maßnahme hat sich als sehr positiv herausgestellt.“

Er verweist weiters auf die angespannte Situation im Wipptal: „Die dortige Bevölkerung wünscht sich schon lange effektive Kontrollen, denn die Bewohner der grenznahen Gemeinden haben vor einem unkontrollierten Flüchtlingszustrom einfach große Angst.“

Abschließend kündigt der Tiroler FPÖ-Obmann diesbezügliche Gespräche mit Innenminister Herbert Kickl in Innsbruck an.

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