Antrag der FPÖ „Kampf gegen die Obdachlosigkeit – Housing First“ wurde von ÖVP und Grünen 2016 im Landtag abgelehnt.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger und Stadtparteiobmann Rudi Federspiel beweisen die jüngsten Zahlen bezüglich Obdachlosen in Innsbruck, dass die schwarz-grüne Landesregierung seit Jahren kein Verständnis für die sozialen Nöte der Tiroler hat: „Die Regierung ist eine Regierung der sozialen Kälte“, erklärt Abwerzger mit dem Verweis auf den Antrag „Kampf gegen die Obdachlosigkeit“, der von der FPÖ 2014 eingebracht wurde und im Jahr 2016 – nach zwei Jahren – von der schwarz-grünen Regierung gegen die Stimmen der gesamten Opposition abgelehnt wurde.

„Wir wollten ein modernes Modell auch in Tirol umsetzen, damit die Obdachlosigkeit effektiv bekämpft wird. Das Modell Housing First bietet Obdachlosen die Möglichkeit in eigene Wohnungen oder Garçonnièren zu ziehen, ohne vorher ein Qualifizierungs- bzw. ein längeres Anmeldeverfahren zu durchlaufen. In Wien und in anderen österreichischen Bundesländern wird dieses Konzept bereits erfolgreich angewendet“, beschreibt Federspiel, der weiters anmerkt: „Was international sich als sehr gut erwiesen hat, wird in Tirol, von ÖVP und Grünen abgelehnt.“

Für Abwerzger steht fest: „Wir müssen für ausreichend Schlafstellen sorgen und auch dafür sorgen, dass die vorhandene Schlafstellen nicht durch Personen belegt werden, die eigentlich schon lange abgeschoben gehören.“ Beide halten abschließend fest: „Es muss sofort ein Bettelverbot in der Innenstadt erlassen werden, ebenso braucht es Maßnahmen gegen die kriminelle Nordafrikanerszene und es braucht dringend Notschlafstellen außerhalb der Landeshauptstadt in den Bezirken.“

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