Familie als Keimzelle der Gesellschaft

Familien sind der wichtigste Faktor für das Funktionieren eines Gemeinwesens. Obwohl für zwei Drittel der Bevölkerung die Gründung einer Familie zum Lebensglück gehört, gibt es immer weniger Kinder. Ohne Kinder gibt es jedoch keine Zukunft! Die Freiheitliche Partei sieht die Familie als die kleinste Zelle der Gesellschaft, jedoch gleichzeitig als die wichtigste. Da gerade diese in den letzten Jahren von der Politik torpediert und teilweise zerstört wurde, setzten wir uns für ein Familienbild ein, das den modernen gesellschaftlichen Anforderungen gerecht wird und gleichzeitig das klassische Familienmodell ermöglicht und fördert.

Die Geburtenrate in Tirol sinkt. Konnte Tirol 1963 noch 11.420 Neugeborene verzeichnen, waren es 2013 nur mehr 6.962. Während im Jahr 2014 die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau bei 1,44 lag, war sie vor 50 Jahren noch doppelt so hoch. Somit liegen wir weit unter der von Demografen als Bestanderhaltungsniveau bezeichneten Grenze von 2,1. Dieses Problem kann nicht nur durch Zuwanderung gelöst werden. Wir müssen dringend unsere Geburtenrate erhöhen.

Deshalb ist die Förderung der Familie für die FPÖ ein Gebot der Stunde. Es müssen Anreize zur Familiengründung gesetzt und bessere Förder- und Unterstützungsmaßnahmen ergriffen werden. Aufgrund der hohen Lebenserhaltungskosten und der enormen Steuerlast stehen für uns die finanzielle Entlastung und die Gewährleistung eines sorgenfreien Lebens von Familien im Vordergrund. Die Entscheidung für ein Kind oder mehrere Kinder darf nicht zu einer Verarmung führen. Familienförderungen sollen einkommensorientiert gedeckelt werden, damit das Geld auch bei jenen ankommt, die es wirklich brauchen. Neben familienfreundlichen Steuermodellen sind insbesondere auch eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine wesentliche Voraussetzung. Dazu gehört auch der flächendeckende Ausbau von leistbaren, an das Familieneinkommen gekoppelte Kinderbetreuungseinrichtungen. Tirol liegt im Bundesvergleich der Kindertagesheimstatistik also der Ganztagesbetreuung lediglich auf Platz sechs und somit unter dem Bundesschnitt. Die Gemeinden dürfen dabei finanziell vom Land nicht alleine gelassen werden.

Für Familien muss auch der freiheitliche Grundsatz der Wahlfreiheit bestehen, wofür natürlich das nötige Angebot vorhanden sein muss. Die Wahlfreiheit schließt selbstverständlich auch die Option ein, sich voll und ganz der Kindererziehung zu Hause zu widmen. Diese erzieherische Leistung muss dann auch entsprechend entlohnt und auf die Rente angerechnet werden. Für die FPÖ ist darüber hinaus wichtig, dass es mehr Unterstützung für Eltern mit Kindern mit Behinderung gibt.

Deshalb garantieren wir:

  • dass Familie wieder leistbar wird
  • bedarfsorientierte Förderungen
  • dass Familien wertgeschätzt, gefördert und gestärkt werden
  • Familienleistungen jährlich an Teuerungen anpassen werden
  • flächendeckenden Ausbau von leistbaren Kinderbetreuungsplätzen
  • keine Kindergeldzahlungen ins EU-Ausland
  • Kindererziehung eines Elternteils zu Hause als echte Option
  • Anpassung der Kindergeldzahlungen in der EU an das Heimatland
  • mehr Flexibilität beim Kinderbetreuungsgesetz
  • tatsächliche Wahlfreiheit der Eltern bei der Kinderbetreuung
  • verbesserte Voraussetzungen für den Wiedereinstieg der Eltern in den Beruf
  • doppelte Unterstützung bei Zwillingsgeburten
  • Verdoppelung der Familienbeihilfe für die ersten zwei Kinder
  • die Wiedereinführung des 20+4 Karenzmodelles
  • mehr Unterstützung für Eltern mit Kindern mit Behinderung
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern
  • Förderung von Betriebskindergärten

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