Schönes und starkes Land durch Bauernhand

Ein altes Sprichwort besagt: „Es ist kein Stand so hoch im Land, dass er nicht lebt von Bauernhand.“ Darum bekennt sich die FPÖ zu unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft und Almbewirtschaftung. Wir möchten eine autarke, das heißt vom Ausland unabhängige Grundversorgung für Tirol sicherstellen, damit unser Land in Krisenzeiten vollständig mit Nahrungsmitteln aus Tirol selbst versorgt werden kann. Leider verschwinden immer mehr Landwirtschaftsbetriebe. 1970 waren es noch 23.600 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, wohingegen Tirol 2010 bereits nur mehr 16.200 Betriebe aufweisen konnte. Besonders drastisch sinkt dabei die Zahl der Haupterwerbsbauern. Hier brauchen wir dringend eine Trendumkehr.

Bäuerliche Familienbetriebe vor allem Nebenerwerbsbauern sind in Tirol vor den Verzerrungen der europäischen Agrarförderpolitik zu schützen. Dafür ist eine Verlagerung der Landwirtschaftskompetenzen von der Europäischen Union zurück in die Länder wichtig. Zudem sprechen wir uns dagegen aus, gentechnisch veränderte Organismen in der Land- und Forstwirtschaft einzusetzen und zu vertreiben. Ebenso lehnen wir vehement die Anwendung von Glyphosat ab und setzen uns stattdessen für nachhaltigen Pflanzenschutz ohne Einsatz gesundheitsschädlicher Pestizide ein.

Ein fairer Milchpreis für unsere Bauern und die Förderung der regionalen Lebensmittel und Produkte sind Gebot der Stunde. Zudem muss die Kennzeichnung von Nahrungsmitteln sicherstellen, dass dort, „wo Österreich/Tirol draufsteht, auch Österreich/Tirol drin ist“.

Besonders in Tirol fungieren die Bauern und da besonders die Bergbauern als Landschaftspfleger, die unsere wunderschöne Heimat zu einem wahren Juwel machen. Ohne die landschaftspflegerische Funktion der Landwirte, landwirtschaftliche Facharbeiter, Förster und Jäger wäre Tirol wohl kaum ein so erfolgreiches Tourismusland. Diese Symbiose wollen wir weiter erhalten und stärken. Die Forstwirtschaft muss nachhaltig betrieben werden, damit auch künftige Generationen genug Ressourcen vorfinden. Auch das Jagdwesen spielt dabei eine wichtige Rolle, um unsere Wälder gesund zu halten und dort das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Wichtig ist dabei, dass von Rechtswegen möglichst wenig Steine in den Weg gelegt werden. Deshalb spricht sich die FPÖ unter anderem gegen eine Verschärfung des Waffengesetzes aus, was besonders für unsere Jäger wichtig ist.

Wir garantieren vollen Einsatz für:

  • Transparente Lebensmittelkennzeichnung – „Wo Tirol draufsteh, muss Tirol drin sein“
  • Ab-Hof Verkauf und Direktvermarktung heimischer Produkte zu vereinfachen
  • Förderungen auch für Sonderkulturen (Obst- und Gemüsebauern)
  • Entbürokratisierung – Verwaltungsarbeit verringern
  • Förderung von Bergbauern und Almen
  • Erhalt unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft
  • Begrenzung des EU-Einflusses
  • Fairen Milchpreis – Faire Preise für heimische Qualität
  • Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Forst und Jagd
  • Förderung regionaler Produkte und Lebensmittel
  • Senkung der Kammerbeiträge
  • Förderung des heimischen Holzes als wichtigen Bau- und Rohstoff
  • Unsere Landwirtschaft bleibt gentechnikfrei
  • Entpolitisierung der AMA
  • Nahhaltigen Pflanzenschutz statt Pestiziden – kein Glyphosat auf Tirols Boden
  • Anhebung der Bauernpensionen auf mindestens Mindestsicherungsniveau bzw. Mindestpension von 1.200 Euro
  • Waffengesetz nicht zu verschärfen

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