Verantwortung für ein artgerechtes Leben

Der FPÖ ist Tierschutz ein außerordentliches Anliegen, weshalb wir für artgerechte Tierhaltung stehen. Gerade in Tirol, wo die Bindung zwischen Natur und Mensch besonders stark ist, muss auch mit den Tieren ein respektvoller Umgang gepflegt werden. Wie Mahatma Gandhi schon sagte: „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“

Während einige Bereiche der Tierschutz Gesetzte sehr gut formuliert und auch umsetzbar sind, bedarf es in anderen Bereichen wichtigen Anpassungen. Problematisch sind die teils schwammig und dehnbar formulierten Gesetzestexte oder zu lange Übergangsfristen, wie etwa bei Kastenstände für Schweine bis zum Jahr 2033.

Aktiver Tierschutz bedeutet auch, dass Tierärzte und Amtstierärzte ihrer Funktion als „Anwalt der Tiere“ gerecht nachkommen können müssen. Im Allgemeinen braucht es als erstes eine Überarbeitung des Landespolizeigesetzes zugunsten der Amtstierärzte sowie eine weitreichende und scharfe Anzeigepflicht für Tierärzte. Verschiedenen Befangenheiten dem Besitzer gegenüber dürfen keine Rolle spielen.

Klonen ist gerade im Pferdesportbereich mittlerweile gang und gäbe und dient ausschließlich wirtschaftlichen Interessen von Züchtern. Ein grober Einschnitt in die Natur, der äußerst kritisch gesehen werden sollte. Hundeführscheine würden alle verantwortungsvollen und erfahrenen Hundebesitzer unter Generalverdacht stellen. Daher sollte man einen einheitlichen Hundeführschein für bereits auffällig gewordene Hundebesitzer einführen. Wesenstests für auffällige Hunde und alle Kampfhunderassen müssen längerfristig durchgeführt werden. Eine einmalige Vorstellung und Beurteilung ist nicht ausreichend.

Unsere Tierheime platzen aus allen Nähten! Nicht zuletzt, da aus dem Ausland viele Hunde über Tierhilfswerke und Organisationen massenweise importiert werden. Österreich wurde 1988 für frei von terrestrischer Tollwut erklärt. Tollwut ist für den Menschen und Tier extrem gefährlich und kann nur am toten Tier, über spezielle Untersuchungsverfahren diagnostiziert werden. Mit dem massenhaften Import von „Tierschutzhunden“ aus dem Ausland, die Großteils über fragwürdige Dokumente und unvollständigen Impfschutz verfügen, steigt die Gefahr einer Wiedereinschleppung von Tollwut und anderen Krankheiten überproportional. Natürlich sollte man niemanden verbieten, ein Tier aus fremden Ländern zu retten, jedoch ist dies auf den freien Personenverkehr und unter Einhaltung aller wichtigen Import- und Meldepflichten zu beschränken. Mit diesem Schritt setzt man ebenso dem illegalen Handel mit Hundewelpen einen Schritt entgegen.

Gerade im Bereich des Tierschutzes benötigen Amtsveterinäre Unterstützung. Ein „Bezirks-Tierschutzbeauftragter“ sollte dem Amtsveterinär unterstützend beiseite stehen, Ansprechpartner für Bürger sein und die Einhaltung von Gesetzen überprüfen, sowie Verfahren begleiten.

Durch die Massenmigration und galoppierende Islamisierung der letzten Jahre sind tierquälerische Praktiken wie das Schächten auf dem Vormarsch. Solche barbarischen Riten haben in einem aufgeklärten und zivilisierten Land wie Österreich nichts verloren und gehören dringend verboten.

Wir garantieren:

  • „Unser Tier bleibt hier!“ Förderung von Tiertransporten für zur Schlachtung bestimmter Tiere von Tiroler Bauern zum nächstgelegenen Tiroler Schlachtbetrieb
  • Drastische Herabsetzung der Übergangsfristen für Kastenständen für Schweine
  • Größere Bewegungsfreiheiten für Hühner in Anlagen mit Bodenhaltung
  • Kastration, Schwanzkupieren, Enthornen, Zähneschleifen von Nutztieren nur noch unter Narkose
  • Ausgewiesene und kontrollierte Ruhegebiete für Wildtiere im Winter
  • Keine gentechnisch veränderten Futtermittel für unsere Nutztiere
  • Klonverbot und Verbot zur Zucht mit geklonten Tieren
  • Generelles Schächtverbot
  • Vermeidung dauerhafter Einzelhaltung von Equiden (Pferde und Ponys)
  • Überarbeitung der Haltungsbedingungen für Nutztiere und Pferde
  • Einführung eines Hundeführscheines für auffällig gewordene Hundebesitzer
  • Verpflichtende, längerfristig begleitende Wesenstests für auffällig beurteilte Hunde / Kampfhunderassen
  • Strengere Handhabung der Chippflicht und Registrierung von Hundewelpen vor Welpenabgabe
  • Hundeimporte beschränkt auf den privaten Reiseverkehr
  • Anpassung des Landespolizeigesetzes im Umgang mit verhaltensauffälligen Hunden/Tieren
  • Verbot von Verkauf von Medikamenten an Privatpersonen über Onlinehandel
  • Mehr Rechte und verschärfte Vollzugspflichten für Amtstierärzte
  • Überarbeitung des Abkommens zwischen Tirol und Bayern zur Regelung von veterinärdienstlichen Tätigkeiten im Grenzgebiet
  • Anzeigepflicht für Tierärzte bei vermuteten Verfehlungen nach dem Tierschutzgesetz an den Amtstierarzt
  • Neue Planstelle „Bezirks-Tierschutzbeauftragter“ / unterstellt dem Amtstierarzt – Veterinärwesen

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