Umweltschutz ist Heimatschutz – der Mensch als Teil der Natur

Tirol ist ein wahres Naturjuwel. Sauberes Wasser, hochwertige Luftqualität und Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt machen unser Land sehens- und lebenswert. Leider ist unsere einzigartige Lebenswelt bedroht und bedarf Schutz. Umweltpolitik darf aber nicht nur als abstraktes Normsetzen verstanden werden, sondern berührt Wertvorstellungen und Interessenslagen. Die Freiheitlichen als Österreichs älteste Umweltpartei versteht die Natur nicht als Gegenstück zum Menschen, sondern den Menschen als wichtigen Bestandteil dieser. Für die FPÖ gilt: „Umweltschutz ist Heimatschutz.“

Unser größter Reichtum liegt wohl in unserem heimischen Wasser, welches von vielen zurecht als flüssiges Gold der Zukunft bezeichnet wird. Die außergewöhnliche Trinkwasserqualität gilt es zu schützen und für künftige Generationen zu erhalten. Aus diesem Grund ist die FPÖ auch strikt gegen die Privatisierung unseres Wassers. Tirols Flüsse dienen aber auch als unschätzbare Energielieferanten. Für die Freiheitlichen muss die Nutzung der Wasserkraft mit Vernunft und Verhältnismäßigkeit erfolgen, ohne das Potenzial ungenutzt zu lassen. Neben der Wasserkraft ist es sinnvoll weitere erneuerbare Energieträger auszubauen und fossile zu reduzieren. Ziel muss es sein mit umweltverträglicher erneuerbarer Energie die nationale Energieautonomie zu erreichen.

Der Verkehr verursacht für uns Tiroler eine massive gesundheitliche Belastung. Durch den Transit leidet unsere Luftqualität zusehends und strapaziert die Lärmbelastung vieler Tiroler. Eine Maßnahme ist der Ausbau der rollenden Landstraße und damit die Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene. Im Zentralraum Innsbruck muss darüber hinaus der öffentliche Verkehr ausgebaut werden. Der freiheitliche Weg heißt Anreize statt Verbote.

Wesentlich effektiver ist die Hausbrandbekämpfung. Der Feinstaub, der durch Hausbrand entsteht, ist enorm. Mit modernen Filteranlagen kann hier jedoch entgegengewirkt werden. Mit einer umfassenden Förderaktion des Landes könnte die Feinstaubbelastung spürbar verringert werden.

Wir Tiroler brauchen uns von der EU nicht vorschreiben zu lassen, welche Blumen und welche Gebiete geschützt gehören. Deshalb ist die FPÖ gegen weitere Natura 2000-Ausweisungen, die uns in unserer Freiheit einschränken. Umweltschutz muss ganzheitlich gedacht werden und in vernünftiger Zusammenarbeit mit Augenmaß zwischen Natur, Bürgern, Wirtschaft, Tourismus und Industrie erfolgen.

Wir garantieren vollen Einsatz für:

  • Anreize statt Verbote
  • Erhaltung der Artenvielfalt für nachfolgende Generationen
  • Ausbau der RoLa – LKW auf Schiene verlegen
  • Verstärkung der Bewusstseinsbildung
  • Endlich wieder saubere Luft zum Atmen
  • Nutzung erneuerbarer Energiequellen
  • Förderung von alternativen Antriebssystemen im Individualverkehr (E-Mobilität)
  • Ausbau des Hochwasserschutzes
  • Keine Privatisierung unseres Wassers
  • Atomstromfreie Energie
  • Förderung von Innovationen – Forschung finanzieren
  • Keine Parteibuchwirtschaft bei Umwidmungen
  • Anreizsystem für umweltfreundliche Heizsysteme
  • Keine Verschandelung des Landschaftsbildes
  • Konzerne und nicht die Dieselfahrzeugbesitzer bestrafen (VW-Skandal)
  • Landesgeförderte Filter gegen Hausbrand
  • Maßnahmen zur Reduktion der Feinstaubbelastung
  • Naturschutz als Partner von Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus, Jagd und Fischerei
  • Entgegenwirken der Ressourcenverknappung
  • Schutz unseres Wassers
  • Keine weiteren Natura 2000-Ausweisungen
  • Wasserkraft mit Vernunft und Verhältnismäßigkeit nutzen und fördern

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