Wertschöpfender Tourismus – attraktives Land

Der Tourismus ist mit einem BIP-Anteil von mehr als 17,5 Prozent ein wesentlicher Pfeiler der Tiroler Wirtschaft. Im Tourismusjahr 2015/16 wurden 11,5 Millionen Ankünfte und 47,6 Millionen Nächtigungen erzielt. Der Tourismus ist somit einer der wichtigsten und wachstumsstärksten Wirtschaftszweige unseres Landes, stark zukunftsorientiert und sichert breiten Wohlstand für die Gesamtbevölkerung, auch in traditionell benachteiligten und wirtschaftlich schwächeren Regionen.

Über 53.000 Menschen sind direkt im Tiroler Tourismus beschäftigt, 70 Prozent davon im Beherbergungs- und Gaststättenwesen. Die österreichische Tourismuswirtschaft erwartet daher angesichts ihrer herausragenden wirtschaftlichen Bedeutung für unser Land ein klares politisches Signal der Zustimmung und Anerkennung. Der heimische Tourismus ist standortbezogen. Verlagerungen etwa von Arbeitsplätzen und Abwanderungen sind, im Gegensatz zu anderen Wirtschaftszweigen, hier nicht möglich, deshalb ist eine regionale Standortsicherung umso wichtiger. Die Wertschöpfung aus dem Tourismus schafft neue und sichert bestehende Arbeitsplätze und soll daher mit verschiedensten Maßnahmen erhöht werden.

Das Ziel muss eine kontinuierliche Stärkung der Wirtschaftskraft unserer heimischen Tourismusbetriebe sein. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der Verschiebung der Märkte und der demografischen Entwicklung, ist eine Veränderung im Reiseverhalten der Gäste zu erwarten. Die Politik ist gefordert, eine zukunftsfähige Infrastruktur für den Tourismus zu gewährleisten.

Die FPÖ möchte einen wertschöpfenden Tourismus im Land mit umfassender regionaler Wertschöpfung. Dafür müssen aber entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Einige Maßnahmen wären neben der Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Senkung der Lohnnebenkosten auch die Reduzierung der Bürokratie und das Vorantreiben der Digitalisierung. Die Arbeitszeitflexibilisierung geht allerdings nur mit voller Bezahlung der Mehrstunden mit Überstundenzuschlägen einher.

Auch für die Privatvermieter denkt die FPÖ an Erleichterungen, was vor allem eine Stärkung des ländlichen Raumes darstellt. Allen voran fordern wir hier die Anhebung der erlaubten Bettenzahl auf 15. Allgemein muss aber dringend das Privatzimmervermietungsgesetz evaluiert werden.

Das Tiroler Tourismusgesetz muss dringend evaluiert und den modernen Herausforderungen angepasst werden. Im Sinne des demokratischen Gedankens muss die Gleichbedeutung der Stimmgruppen erreicht werden. Wir möchten ebenso eine Valorisierung der Nationalparkförderung.

Wir garantieren vollen Einsatz für:

  • Abbau des „Bürokratiedschungel“
  • Senkung der Abschreibungsdauer
  • Beschleunigung der Behördenverfahren
  • Förderung der Digitalisierung
  • Senkung der Kammerbeiträge
  • Evaluierung des Tiroler Tourismusgesetzes und Privatzimmervermietungsgesetzes
  • Flexibilisierung der Arbeitszeiten bei voller Bezahlung der Mehrstunden mit Überstundenzuschlägen
  • Senkung der Lohnnebenkosten
  • Erhöhung der Bettenanzahl für Privatzimmervermieter auf 15
  • Mehrwertsteuer bei Nächtigungen wieder auf zehn Prozent senken
  • Valorisierung der Nationalparkförderung
  • Beendigung der Russlandsanktionen
  • Stärkung des Tourismusstandorts
  • Wertschöpfenden Tourismus
  • Die weitere Stärkung der Marke Tirol – Tirol muss für Qualität stehen
  • Stopp der Wirteschikane

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