Differenzierte Bildung – freie Kunst

Investitionen in die Bildung sind für uns Freiheitliche Investitionen in die Zukunft. Wir sprechen uns klar für das differenzierte Schulsystem mit Hauptschulen und Gymnasien aus. Jedes Kind soll seinen Talenten entsprechend gefördert werden. Gleichmacherei hingegen lehnen wir strikt ab. Sozialistische Schulmodelle führen dazu, dass alle Schüler gleich schlecht, als gleich gut werden. Wir wollen hingegen am Ende der Schullaufbahn eigenverantwortliche, kritisch denkende und freiheitsliebende junge Erwachsene vorfinden, die auf unsere Leistungsgesellschaft vorbereitet sind.

Wichtig ist jedoch auch, sinnerfassend lesen, schreiben und rechnen zu können. Studien zeigen leider, dass viele diese Grundfertigkeiten nicht mehr vorweisen können. Deshalb braucht es regelmäßige, standardisierte Leistungsüberprüfungen durch eine externe Stelle, welche Qualitätskontrollen durchführt. Dies würde zu einer Belebung des Wettbewerbs zwischen den Bildungsstätten führen. Im Zuge dessen muss ohnehin verbotene politische Agitation an unseren Schulen streng kontrolliert und wenn nötig hart sanktioniert werden. Parteipolitik hat an der Schule nichts verloren. Die Schüler sollen zu eigenverantwortlichen, mündigen und selbstbewussten Staatsbürgern erzogen werden.

Die Schule muss ein Hort der Aufklärung und Bildung sein. Ideologische Perversionen wie die sogenannte Frühsexualisierung haben dort ebenso wie Genderismus keinen Platz. Unsere Kinder sind keine Probanden für linke Sozialexperimente!

Das Beherrschen der deutschen Sprache ist unerlässlich für den schulischen Erfolg. Während 14 Prozent der Kinder in österreichischen Krippen nichtösterreichische Staatsbürger sind, liegt der Anteil der nichtdeutschsprachigen Kinder bei 32 Prozent. In den Kindergärten sind 26,4 Prozent nicht deutschsprachig. An Tirols Schulen steigt der Anteil der Schüler nichtdeutscher Muttersprache ebenso rapide. In 30 Volksschulen gibt es bereits heute mehr als 40 Prozent Schüler nichtdeutscher Muttersprache, in 16 sind es gar über 50 Prozent. Vor allem im städtischen Bereich sind die Zahlen alarmierend. Besonders stechen neben Innsbruck, Kufstein, Wörgl und Schwaz, Imst, Jenbach, Telfs, Reutte, Hall und Landeck heraus. Die Volksschule Altwilten ist mit über 70 Prozent fragwürdiger Spitzenreiter. Wir fordern daher, dass Deutsch die Schulsprache ist, also nicht nur Unterrichtssprache, sondern auch in den Pausen und am Schulhof gesprochen wird. Darüber hinaus sprechen wir uns klar für das Kreuz als Symbol unserer christlichen Werte und Traditionen in den Schulklassen und gegen das Kopftuch bei Lehrpersonen, ein religiöses Symbol der Unterdrückung der Frau aus.

Wissen und Knowhow sind Ressourcen mit denen Österreich und Tirol wettbewerbsfähig sein kann und gehören deshalb dringend gefördert und forciert. Wir bekennen uns zu den Tiroler Hochschulen und zur Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck als tertiäre Bildungseinrichtungen und wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, welche entsprechende Förderungen bedürfen. Die Medizinische Universität sollte wieder mit ihrer Stammuniversität zusammengelegt werden. Dies würde nicht nur Verwaltungskosten einsparen, sondern auch die bessere Nutzung der Strukturen gewährleisten. Wir sprechen uns strikt gegen politische Einflussnahme universitärer Lehrpläne und Forschung aus. Aus diesem Grund lehnen wir auch ideologische Pseudowissenschaften wie etwa „gender studies“ ab. Darüber hinaus muss der Verschandelung der deutschen Sprache Einhalt geboten werden. Die FPÖ spricht ein klares Nein zu Binnen-I und Gendersprache aus. Um der Landflucht entgegenzuwirken setzt sich die FPÖ für den weiteren Ausbau von Hochschulstandorten und Universitätsaussenstellen in den Bezirken ein.

Die Universität Innsbruck ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Dies hat zur Folge, dass auch viele aus dem Ausland in Innsbruck studieren wollen, leider sind dies oft Numerus-Clausus-Flüchtlinge. Das wir keine Studiengebühren haben, wirkt als weiterer Pull-Faktor. Einige Studienfächer wie Medizin oder Psychologie werden regelrecht überrannt, weshalb oft unsere Studenten auf der Strecke bleiben. Deshalb fordern wir Studiengebühren für Nicht-Österreicher und Bummelstudenten.

Die FPÖ spricht sich für den Erhalt der Sonderschulen aus. Auch hier soll das Prinzip der Wahlfreiheit im Mittelpunkt stehen, das heißt, dass auch die Inklusion gefördert werden soll. In Zukunft soll die Umstufung auf Sonderschullehrplan auch während des laufenden Schuljahres möglich sein. Darüber hinaus soll auch das Lehrpersonal hier miteinbezogen werden. Die FPÖ möchte darüber hinaus eine Sporthauptschule für Kinder mit körperlichen Behinderungen als Pilotprojekt initiieren.

Die Förderung der Kunst muss auf ein vernünftiges Maß zurückgeschraubt werden. Ideologische Kunst wie die feministische oder queere Kunst sollen keine Förderungen mehr erhalten, sondern aus eigener Kraft am „freien Markt“ bestehen müssen. Hingegen sollen Traditions- und Heimatpflege sowie Volkskultur und Volkskunst aller Art, vermehrt gefördert werden. Besonders die Intensivierung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Tirol, Südtirol und dem Trentino soll gefördert werden, beispielsweise im Bereich des Landestheaters, des Tiroler Symphonieorchesters und dem Haydn-Orchester von Bozen und Trient. Darüber hinaus sollte die Schaffung einer gemeinsamen Schauspielschule auf akademischem Niveau im Bereich der EVDZ (Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit)/Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino ins Auge gefasst werden.

Wir garantieren vollen Einsatz für:

  • „Bildungspflicht“ bis zum 18. Lebensjahr
  • Begrenzung des Ausländeranteils an Schulen und in Klassen
  • Erst Deutsch, dann Schule – kein Regelunterricht bei unzureichenden Deutschkenntnissen
  • Festsetzung der deutschen Sprache als Schulsprache
  • Förderungsprogramme für Begabte – Stärken fördern
  • Beibehaltung/Wiedereinführung der Schulnoten – Nein zum Aufsteigen mit mehreren „Nicht genügend“
  • Intensivierung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen Tirol, Südtirol und dem Trentino
  • Das Kreuz im Klassenzimmer
  • Förderung für „alternative“ Kunst zu streichen – Unterstützung der Volkkunst und Traditionspflege
  • Ablehnung ideologischer Pseudowissenschaften
  • Kopftuchverbot für Lehrpersonen in den Schulen
  • Studiengebühren für Nicht-Österreicher und Bummelstudenten
  • Attraktivierung von Kultureinrichtungen, Museen und Theater
  • Stärkung der Lehrerrechte – Schluss mit Kuschelpädagogik
  • Mehr Transparenz bei Kulturförderungen
  • Erhalt des bewährten differenzierten Schulsystems – Nein zur Gesamtschule
  • Keine Frühsexualisierung unserer Kinder
  • Strenge Ahndung bei politischer Agitation in Schulen (bis zum Unterrichtsverbot)
  • Qualitätskontrollen durch standardisierte Leistungsüberprüfungen
  • Schaffung einer gemeinsamen Schauspielschule auf akademischem Niveau im Bereich der EVDZ Tirol-Südtirol-Trentino
  • Zusammenlegung der Medizinischen Universität mit der Landesuniversität in Innsbruck
  • Beibehaltung der Sonderschulen
  • Projekt „Sporthauptschule für Kinder mit Behinderungen“
  • Möglichkeit zur Umstufung auf Sonderschullehrplan auch während dem laufenden Schuljahr
  • Einbeziehung von Lehrpersonal zur Umstufung von Schülern auf Sonderschulplan
  • Stopp der Verschandelung der deutschen Sprache – nein zu Gendersprache und Binnen-I
  • Unsere Studenten zuerst auf Tiroler Universitäten

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