Arbeitsplätze sichern – soziale Sicherheit gewährleisten

Auch wenn wir im letzten Jahr eine leichte Erholung des Arbeitsmarktes verzeichnen konnten, gilt es diesen Trend fortzuführen und vor allem bestehende Arbeitsplätze zu sichern. Bei der Generation 50+ gilt es aktiv Maßnahmen zu setzen, um Arbeitslose wieder in die Arbeitswelt zu integrieren, da diese Gruppe nach wie vor massive Probleme hat Arbeit zu finden.

Neben den immer noch hohen Arbeitslosenzahlen stehen wir andererseits einem immer massiver werdenden Fachkräftemangel gegenüber. Die Auswirkungen der Osterweiterung und Öffnung des Arbeitsmarktes verschärfen die Situation zusätzlich. Wirtschaft, Industrie und Tourismus suchen händeringend gut ausgebildetes Fachpersonal, welches sie versuchen mit Arbeitskräften aus dem Ausland, vor allem aus den osteuropäischen Ländern zu kompensieren. Wir Freiheitliche wollen deshalb die Lehre wieder aufwerten und junge Menschen dazu animieren den Mut zum Lehrberuf zu haben.

Weiters müssen wir unseren Arbeitsmarkt in jenen Branchen, in denen kein Arbeitermangel besteht, für Menschen aus dem Ausland begrenzen, selektiv also nur diejenigen hereinholen, die einen Mehrwert für die Wirtschaft und in weiterer Folge auch für die Gesellschaft haben und nicht zwangsläufig im Sozialsystem landen. 40 Prozent der in Tirol Armutsgefährdeten sind nicht österreichische Staatsbürger, was als Indikator gewertet werden kann, dass Löhne durch Ausländer gedrückt werden. Wir brauchen eine geregelte Zuwanderung in das Finanz- und Arbeitssystem und nicht in unser Sozialsystem.

Im Jahr 2014 haben 17 Prozent der Erwerbstätigen in Tirol ein Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle erzielt, was über dem Österreichschnitt liegt. Diese Gruppe der sogenannten „working poor“ besteht zu knapp zwei Drittel aus Frauen. Die FPÖ setzt sich besonders für ein Einkommen zum Auskommen ein. Leistung muss sich wieder lohnen. Die finanzielle Differenz zwischen einem Erwerbstätigen und beispielsweise einem Mindestsicherungsbezieher muss deutlich spürbar sein. Wir brauchen keine soziale Hängematte.

Die Zeiten des Klassenkampfes müssen vorbei sein. Ohne enger Zusammenarbeit und einem intensiven Austausch zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geht es heute nicht mehr, weshalb es in der Arbeitsgemeinschaft auch mehr Spielraum geben muss. Es soll möglich sein Arbeitnehmer als wichtige Faktoren für den Betriebserfolg auch finanziell am Erfolg der Firma teilhaben zu lassen, gleichzeitig soll auch die Arbeitszeit im Einzelnen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber flexibler gestaltet werden können.

Gerade im Bereich Bildung und Studium muss mehr auf den Bedarf der Wirtschaft geachtet werden, um den Jugendlichen, die vor einer Richtungsentscheidung stehen, beratend zur Seite zu stehen und aufzuzeigen, welche Branchen in Zukunft gefragt sein werden und wo der Bedarf bereits gedeckt ist. Natürlich steht auch hier die Wahlfreiheit im Vordergrund.

Wir garantieren vollen Einsatz für:

  • Tiroler zuerst auf dem Arbeitsmarkt – Vorrang der österreichischen vor ausländischen Arbeitskräften, insbesondere bei landeseigenen und landesnahen Unternehmen (Hypo Bank, Tiwag, Tirol Werbung…)
  • Einläuten einer Fachkräfteoffensive
  • Bekämpfung von „working poor“
  • Einkommen zum Auskommen – Mindestlohn 1.500 Euro brutto
  • Leistung wird sich wieder lohnen
  • Senkung der Arbeitslosigkeit
  • Keine Toleranz bei Sozialmissbrauch
  • Senkung der Lohnnebenkosten
  • Anhebung des Meisters auf Bachelorniveau
  • Aufwertung der Lehre
  • Senkung der Kammerbeiträge
  • Aktive Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bei der Generation 50+
  • Berufs- und Bildungsberatung mit Blick auf den Bedarf am Arbeitsmarkt
  • Neugelebte Zusammenarbeit von Arbeitnehmern und Arbeitgebern – Die Zeiten des Klassenkampfes müssen vorbei sein

Pin It on Pinterest