Florierende Wirtschaft – zukunftsorientiertes Land – Standort sichern

Tirol hatte 2014 ein BIP von 29,9 Mrd. Euro, was umgerechnet pro Einwohner ein BIP von 41.200 Euro ergibt. Mit Stand 31. Dezember 2016 gab es in Tirol 43.776 Unternehmen, davon sind rund 17.400 Familienunternehmen. Hinzu kommen noch die vielen Ein-Personen-Unternehmen. Mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Tiroler Wirtschaft wird von Familienunternehmen erwirtschaftet. Mit dieser Ausgangslage gilt es zu arbeiten.

Unternehmen sind mit einer hohen Steuerlast, Fachkräftemangel, verbesserungswürdiger Infrastruktur und ständig steigenden Energiekosten konfrontiert. Gleichzeitig wird alles genormt, beschränkt und überreguliert, darunter leidet die Wirtschaft. Wir müssen den Wirtschaftsstandort Tirol schützen und uns gegen eine Abwanderung der Industrie einsetzen. Die Forderung nach Bürokratieabbau, Deregulierung, Ausbildungsoffensive und gezielte Steuerentlastungen für die heimischen Betriebe ist die einzige logische Konsequenz.

Tirols Wirtschaft ist trotz unzähliger Hürden stark. Die Politik muss dafür Sorge tragen, dass sich die Rahmenbedingungen verbessern, damit Tirols Unternehmer sich auf ihre Arbeit konzentrieren können und sich nicht mit Hekatomben von Verordnungen, Vorschriften und bürokratischen Schikanen herumschlagen müssen. Um Innovationen und Fortschritt für die Zukunft sicherzustellen, müssen Behördenverfahren massiv beschleunigt werden. Darüber hinaus soll die Digitalisierung nicht nur gefördert, sondern massiv vorangetrieben werden – die Zukunft ist digital. In Kooperation mit den Hochschulen und der Universität sollen mögliche neue Wirtschaftszweige erarbeitet, Altbewährte vorangebracht und zukunftsweisende Forschung betrieben werden. Wissen und Knowhow sind Ressourcen mit denen Österreich und Tirol wettbewerbsfähig sein kann.

Gut ausgebildete und qualifizierte Arbeitnehmer sind eine notwendige Voraussetzung für die heimische Wirtschaft. Für die FPÖ gilt: Vorrang heimischer vor ausländischen Arbeitskräften. Es bedarf daher wirksamer Maßnahmen, damit den Betrieben diese Fachkräfte bei Bedarf auch zur Verfügung stehen. Zuwanderung nur von Facharbeitern jener Sektoren, die wir selbst nicht ausreichend bedienen können.

Der Staat darf seinen Bürgern und Unternehmen nicht zu viel abverlangen. Die Steuern- und Abgabenquote steigt ständig und gehört zu den weltweit höchsten. Deshalb darf es zu keiner weiteren Belastungswelle kommen, das Motto muss lauten: „Einsparen, statt neuer Steuern”. Die FPÖ spricht sich klar gegen Maschinen- und ähnliche neue Steuern, welche den Wettbewerb verzerren aus.

In Zeiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt sind unsere Unternehmen immer mehr von Betriebsspionage bedroht. Aus diesem Grund setzt sich die FPÖ für härtere Strafen bei Verletzung des Geschäfts- und Betriebsgeheimnisses ein.

Wir garantieren vollen Einsatz für:

  • Abbau des „Bürokratiedschungels“
  • Beschleunigung der Behördenverfahren
  • Bei Ausschreibungen des Landes regionale/Tiroler Wertschöpfung als Kriterium einzuführen
  • Förderung der Digitalisierung
  • Stopp der Normenflut – keine Überregulierung
  • Fachkräftemangel entgegenzuwirken
  • Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien
  • Ausbildungsoffensive
  • Härtere Strafen bei Verletzung des Geschäfts- und Betriebsgeheimnisses
  • Stärkung der dualen Ausbildung
  • Ausbau der Infrastruktur – die Bahn als rentable Alternative
  • keine neuen Steuern – NEIN zur Maschinensteuer
  • Senkung der Lohnnebenkosten
  • Verbindlichkeit bei Projektzusagen der Politik
  • Stärkung des Tiroler Wirtschaftsstandorts, insbesondere im ländlichen Raum
  • Vorrang österreichischer vor ausländischen Arbeitskräften
  • Flexibilisierung der Arbeitszeiten bei voller Bezahlung der Mehrstunden mit Überstundenzuschlägen
  • Widerstand gegen unsinnige EU-Regelungen
  • Beendigung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland
  • Förderung von Betriebskindergärten
  • Senkung der Kammerbeiträge

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