Für ein gesundes und lebenswertes Tirol

Tirol steht im Gesundheitsbereich vor riesigen Herausforderungen: Ärztemangel, Landärzteflucht, Überalterung der Gesellschaft und viele mehr. Aufgrund dieser veränderten Umstände fordert die FPÖ eine zeitgemäße Gesundheitspolitik, um auch für die Zukunft eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sicherstellen zu können.

Neben Verbesserungen in der Ärzteausbildung müssen Maßnahmen insbesondere gegen den Medizinermangel und für die Gesundheit der Bevölkerung in Tirol gesetzt werden. Vor allem der Landarztberuf ist für viele unattraktiv. Das Medizinstudium in Innsbruck ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Dies hat zur Folge, dass auch viele aus dem Ausland in Innsbruck studieren wollen, leider sind dies oft Numerus-Clausus-Flüchtlinge. Das wir keine Studiengebühren haben, wirkt als weiterer Pull-Faktor. Leider bleiben nur wenige Absolventen dann auch in Österreich als praktizierende Ärzte. Aus diesem Grund spricht sich die FPÖ für die Pflicht aus, nach Abschlusses des Studiums zwei Jahre in Österreich als Arzt zu praktizieren.

Wir treten gegen eine „Mehr-Klassen-Medizin“ ein. Auch in Zukunft muss der Tiroler Bürger unabhängig von Alter, Beruf und Einkommen entsprechend seinem Gesundheitszustand die notwendige medizinische Behandlung erhalten. Neben der freien Wahl des Arztes sind uns angemessene Wartezeiten bei Ärzten und in Spitälern ein besonderes Anliegen. Die gesundheitliche Versorgung muss auch im ländlichen Raum sichergestellt werden. Unbedingt sind die Bezirkskrankenhäuser zu erhalten und auch finanziell zu stützen. Darüber hinaus muss der Landarztberuf attraktiviert werden.

Bewegung bedeutet Lebensqualität. Außerdem ist Sport die beste Gesundheitsvorsorge. Auch hier ist bereits im Kindesalter anzusetzen. Schüler leiden oft an Übergewicht und Unausgeglichenheit. Die FPÖ setzt sich daher für die Einführung der verpflichtenden täglichen Bewegungseinheit in den Tiroler Pflichtschulen ein. Tirol ist Sportland, deshalb muss auch die Politik in Form von Förderungen ihren Beitrag leisten. Eine Neuordnung der Förderungen mit dem Ziel des Gleichgewichts zwischen Breitensport und Leistungssport hat die FPÖ dabei im Sinn. Auf der einen Seite die Unterstützung des Breitensportes und der Vereine, und auf der anderen Seite das Bekenntnis und die Förderung des Spitzensportes. Sport in all seinen Facetten soll der Tiroler Bevölkerung zur Verfügung stehen, um die Freude an Bewegung im Allgemeinen zu unterstützen und Gesundheit zu fördern.

Darüber hinaus setzen wir uns für vermehrte Förderung im Bereich des Behindertensportes ein. Hier ist der Ausbau mit entsprechender Förderung der barrierefreien Infrastruktur in allen Sportbereichen eine wichtige Maßnahme. Einheitliche Rabatt-Lösungen in beispielsweise Schigebieten nach prozentualer Behinderung für Behindertensportler und Betreuer ist des Weiteren denkbar.

Wir garantieren vollen Einsatz für:

  • Sicherung der ärztlichen Versorgung am Land
  • Förderung auch für Randsportarten
  • Erhaltung und finanzielle Stützung der Bezirkskrankenhäuser
  • Bürokratieabbau – Geld muss bei den Versicherten ankommen
  • einheitliche Finanzierung der Spitäler und im niedergelassenen Bereich
  • Förderung des Behindertensportes
  • keine „Mehr-Klassen-Medizin“
  • Anpassung und Attraktivierung der Medizinerausbildung: Lehrpraxis und Förderstipendium einführen
  • keine Legalisierung von weiteren Drogen
  • mehr Drogenentzugsbetten
  • Sicherstellung der medizinischen Versorgung – kürzere Wartezeiten bei Arzt- und Operationsterminen
  • tägliche Sportstunde in Schulen
  • Überarbeitung des Tiroler Suchtmittelkonzepts
  • verpflichtende zweijährige Tätigkeit als Arzt in Österreich für Studienabgänger
  • Ausbau der barrierefreien Infrastruktur in allen Sportbereichen
  • Förderungen zum Umbau auf barrierefreie Schigebiete
  • einheitliche Rabatt-Lösungen in Schigebieten nach prozentualer Behinderung für Behindertensportler und Betreuer

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