FPÖ-Landesparteiobmann verweist auf den Anstieg der Delikte.

Für FPÖ Landesparteiobmann Markus Abwerzger ist das neue Modell einer mobilen Sozialarbeit bei der Suchtberatung Tirol eine immens wichtige Neuerung: „Es gibt ja auch immer mehr ältere Suchtmittelerkrankte, daher ist die mobile Betreuung zu Hause ein wichtiger neuer Faktor“, so der FPÖ-Obmann, der zugleich darauf verweist, dass immer mehr Klienten die Hilfe der Suchtberatung in Tirol in Anspruch nehmen: „Jährlich werden es immer mehr, daher muss endlich auch das Land reagieren und das Suchtkonzept des Landes aus dem Jahr 2012 adaptierten“, erläutert der FPÖ-Obmann.

Er verweist auf den Suchtmittel-Jahresbericht 2016 des Innenministeriums: „Es gab im Bundesland Tirol im Jahr 2016 allein 4023 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Der höchste Wert seit dem Jahr 2007.“ Abwerzger erinnert daran, dass bei der Erstellung des Suchtkonzeptes 2012 auf einen weiteren Begriff der Suchtabhängigkeit Wert gelegt wurde: „Im Vorwort wird betont, dass neben den illegalen verstärkt die legalen Suchtmittel sowie auch die stoffungebundenen Abhängigkeitserkrankungen bzw. Verhaltensstörungen mit eingebunden wurden. Bereiche, die wichtig sind, doch braucht es nun ein Nachjustieren bei der Suchtmittelabhängigkeit illegaler Substanzen.“

Pin It on Pinterest