Der Innsbrucker Rechtsanwalt fordert einen „Sperrbezirk“ in der Landeshauptstadt, damit die Sicherheit für die Anrainer am Südring und den Nebenstraßen, bzw. für die Sexarbeiterinnen gegeben ist. Diesbezüglich wird im Frühjahr die FPÖ-Fraktion einen Antrag im Gemeinderat einbringen.

Für den FPÖ-Stadtparteiobmann und Klubobmann im Gemeinderat Mag. Markus Abwerzger beweist die jüngste Verurteilung eines Innsbrucker Zuhälters, dass „weder die letzte Novelle des Landes-Polizeigesetzes noch die verstärkten Kontrollen einen Rückgang der illegalen Prostitution in Innsbruck gebracht haben.“ Der Innsbrucker Rechtsanwalt verweist auf seine diesbezüglichen beruflichen Erfahrungen. „Die illegale Prostitution in Innsbruck floriert. Immer mehr Sexarbeiterinnen aus Süd- Osteuropa werden von Zuhältern ausgebeutet. Die gesetzlich verankerten Gesundheitsuntersuchungen werden nicht eingehalten, dies führt zu einer verstärkten gesundheitlichen Selbst- und Fremdgefährdung“, so Mag. Abwerzger. Für den FPÖ-Politiker steht fest, dass nur ein „Sperrbezirk“ Abhilfe schaffen kann: „Diese Forderung erhebt die FPÖ und auch die Liste Rudi Federspiel seit Jahren.“ Er verweist auf die diesbezüglichen positiven Erfahrungen in Wien: „Die Bundeshauptstadt hat Sperrbezirke eingerichtet, dadurch ist sowohl ein besserer Schutz der Prostituierten erzielt worden, als auch die Begleitkriminalität eingedämmt worden. Daher fordert die FPÖ, dass ebenso in Innsbruck umgehend ein Sperrbezirk eingerichtet wird, um lückenlose Kontrollen zu ermöglichen und die Sicherheit der Sexarbeiterinnen und der Anrainer zu gewährleisten.“ Abschließend hält Mag. Abwerzger fest: „Bisher haben Stadt- und Landesregierung nur wenige Erfolge bei der  Bekämpfung der illegalen Prostitution erzielt. Es beweist auch, dass die Sicherheit der Sexarbeiterinnen der linkslinken Stadtregierung kein Anliegen ist. Die Innsbrucker FPÖ wird daher im Frühjahr einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat einbringen.“

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