Zur gestrigen Ablehnung des Antrages der FPÖ-Gemeinderatsfraktion, dass auf jeder Serviceparkkarte für das Innsbrucker Stadtgebiet pro Betrieb drei Kennzeichen bei gleichen Kosten eingetragen werden können, im Wirtschaftsausschuss des Innsbrucker Gemeinderates, nehmen FPÖ-KO GR Mag. Abwerzger und RFW-Landesobmann Kommerzialrat Winfried Vescoli zum Anlass Kritik an der Stadtregierung und der ÖVP-Fraktion zu üben: „Wenn ein Antrag, der auf eine Initiative des RFW im Wirtschaftsparlament der WK-Tirol basiert und dort einhellig angenommen wurde, später von allen Fraktionen im Wirtschaftsausschuss des Gemeinderates der Landeshauptstadt, die stimmberechtigt sind,  abgelehnt wird, dann zeigt dies ganz klar, dass weder die Stadtregierung noch die ÖVP wirtschaftsfreundlich agieren, sondern im Gegenteil unternehmensfeindlich gesinnt sind“, merken Mag. Abwerzger und Vescoli an. Der RFW-Landesobmann erläutert: „Es gibt viele Gewerbetreibende, die mehrere Fahrzeuge benötigen, um ihre Arbeit vor Ort zu verrichten, darum ist es notwendig, dass auf jeder Serviceparkkarte für das Innsbrucker Stadtgebiet pro Betrieb drei Kennzeichen bei gleichen Kosten eingetragen werden können, damit die meist Kleinunternehmer bei den Parkkosten entlastet werden.“ Für Mag. Abwerzger zeigt die Vorgehensweise der Stadtregierung und der ÖVP-Fraktion im Gemeinderat, dass „zunehmend unternehmensfeindlich agiert wird“. Er erinnert in diesem Zusammenhang auch an das jüngst erlassene Abbiegeverbot in der Museumsstraße, welches die FPÖ im Gemeindeparlament entschieden abgelehnt hat.

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