Für Mag. Markus Abwerzger und Rudi Federspiel steht fest, dass die „Bürgermeisterin zunehmend an Einfluss innerhalb ihrer Truppe verliert.“ Ein Indiz für Federspiel und Mag. Abwerzger ist das Abstimmungschaos bezüglich des Wohnprojektes in Mariahilf am Areal des ehemaligen Gasthauses Kirchenwirt vor 10 Tagen. „Die Abstimmung ging negativ aus, da zu wenige Abgeordnete des koalitionären Linksbündnisses im Sitzungssaal anwesend waren. Heute hat die Bürgermeisterin eine Sondersitzung anberaumen, damit eine neuerliche Abstimmung in ihrem Sinne erfolgen soll, dies ist allerdings nicht nur eine Blamage für die Stadtregierung sondern viel mehr ein ungeheuerlicher Vorgang, der demokratiepolitisch mehr als bedenklich ist“, so Rudi Federspiel. Mag. Abwerzger erinnert in diesem Zusammenhang an die massiven Proteste gegen das Bauprojekt von Seiten der Landschaftlichen Pfarre Mariahilf, den örtlichen Vereinen und den Anrainern. „Die gelb-grün-rote Stadtregierung ignoriert berechtigte Widerstände und Einwände der Bürger vollkommen.“ Federspiel hält abschließend fest: „Die linke Stadtkoalition missbraucht den Gemeinderat als willige Abstimmungsmaschinerie.“ Beide zeigten sich erfreut darüber, dass heute in der Sondersitzung sowohl die ÖVP als auch der Seniorenbund demonstrativ mit den Fraktionen der Liste Federspiel und der FPÖ vor der Abstimmung ausgezogen sind.

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