FPÖ und RFW fordern, dass Klein- und Mittelbetriebe aus dem Würgegriff von Rot und Schwarz befreit werden. Grüne lassen jegliche Wirtschaftskompetenz vermissen. Dringende Zukunftsfragen müssen geklärt werden.

FPÖ-Obmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und RFW-Obmann Kommerzialrat Winfried Vescoli fordern, dass „die Klein- und Mittelbetriebe aus dem Würgegriff von Rot und Schwarz befreit werden. Es braucht dringend eine Senkung der Lohnnebenkosten sowie eine umfassende Steuerreform, die die Senkung des Eingangssteuersatzes, die Anhebung der Bemessungsgrundlage zur Stärkung der Kaufkraft und der Binnennachfrage“, erläutern Abwerzger und Vescoli unisono. Für Mag. Abwerzger, der im Zivilberuf Rechtsanwalt ist, ist eine weitere Maßnahme dringend notwendig, nämlich jene, dass der Nachweis von ausreichenden Deutschkenntnissen bei der Anmeldung eines Unternehmens in der Zukunft zur Bedingung gemacht wird: „Aus meinem täglichen Geschäft als Anwalt weiß ich, dass zahlreiche Einzel- und Kleinunternehmer, die Migrationshintergrund haben, meist wenig oder fast gar keine Deutschkenntnisse haben. Die Gefahr eines Firmenkonkurses oder Privatkonkurses ist dadurch signifikant höher, wie mir die Erfahrungen zeigen. Es muss sich diesbezüglich etwas ändern, denn die Anzahl von Firmenkonkursen oder Privatkonkursen von Zuwanderern steigt stetig.“ Für Vescoli zeigt sich, dass im Bereich der Weiter- bzw. Übergabe von Unternehmen enormer Handlungsbedarf besteht: „In den kommenden sechs Jahren stehen österreichweit 58.000 Betriebe – mit rund 500.000 Beschäftigten – zur Übergabe an. Großteils sind es allesamt Familienunternehmen. Hierbei besteht enormer Handlungsbedarf, damit eine Entbürokratisierung erfolgt, damit es nicht zu Verlusten von wichtigen Arbeitsplätzen vor allem in strukturschwachen Regionen kommt.“ Der RFW-Obmann erinnert in diesem Zusammenhang an die Situation in Tirol. Beide merken abschließend an, dass „die Grünen bisher jegliche Wirtschaftskompetenz vermissen haben lassen. Speziell die Tiroler Grünen, die nun das Schoßhündchen der ehemaligen Wirtschaftspartei ÖVP spielen, sind Öko-Fundis geblieben.“

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