Die FPÖ und Liste Rudi Federspiel fordern seit Jahrzehnten einen eigenen geographisch begrenzten Bereich worin die Prostitution erlaubt sein soll. Ansonsten muss die illegale Prostitution rigoros bekämpft werden.

Für den stellvertretenden Landtagsklubobmann LA Rudi Federspiel und den FPÖ-Landesparteiobmann und Klubobmann im Gemeinderat GR Mag. Markus Abwerzger verweisen darauf, dass „die FPÖ und die Liste Rudi Federspiel seit Jahrzehnten im Gemeinderat und im Landtag forderten, dass die illegale Prostitution in der Landeshauptstand eingedämmt wird. Hierzu braucht es aber eine Novelle des Landespolizeigesetzes. Zuletzt brachte die FPÖ-Fraktion und die Liste Rudi Federspiel am 21. 3. 2013 einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat ein“, erläutern Abwerzger und Federspiel. Der Innsbrucker Rechtsanwalt und FPÖ-Chef verweist auf seine diesbezüglichen beruflichen Erfahrungen. „Die illegale Prostitution in Innsbruck floriert. Immer mehr Sexarbeiterinnen aus Süd- Osteuropa werden von Zuhältern ausgebeutet. Die gesetzlich verankerten Gesundheitsuntersuchungen werden nicht eingehalten, dies führt zu einer verstärkten gesundheitlichen Eigen- und Fremdgefährdung“, so Mag. Abwerzger. Für den FPÖ-Politiker steht fest, dass nur ein eigener geographisch begrenzter Bereich Abhilfe schaffen kann, in welchem die Sexarbeiterinnen vor der Ausbeutung durch mafiöse Zuhälterbanden geschützt werden können. Mag. Abwerzger verweist auf die diesbezüglichen positiven Erfahrungen in Wien: „Die Bundeshauptstadt hat derartige Bereiche eingerichtet, dadurch ist sowohl ein besserer Schutz der Prostituierten erzielt worden, als auch die Begleitkriminalität eingedämmt worden. Daher fordert die FPÖ, dass ebenso in Innsbruck umgehend ein solches Gebiet ausgewiesen wird, um lückenlose Kontrollen zu ermöglichen und die Sicherheit der Sexarbeiterinnen und der Anrainer zu gewährleisten. Es kann auch nicht sein, dass illegale Prostitution in nicht bewilligten Laufhäusern angeboten wird, dies ist nicht nur gesetzeswidrig, sondern auch unzumutbar für die Anrainer und Nachbarn.“ Für Rudi Federspiel wäre es auch sinnvoll, dass in Hinkunft nicht die Sexarbeiterinnen sondern die Freier bestraft werden: „In Italien hat dieses System gut gegriffen. Die Freier werden bereits bei der Anbahnung bestraft, bzw. die Fahrzeughalter erhalten eine eingeschriebene Strafverfügung.“ Abschließend verweist er auf Schweden, Kauf und Vermittlung von sexuellen Diensten sind verboten, während der Verkauf von Sex legal bleibt. Zuhälter müssen mit bis zu sechs und Frauenhändler mit bis zu zehn Jahren Gefängnis rechnen.

Pin It on Pinterest