Spitzenfunktionäre, Mandatare und Mitarbeiter der Tiroler FPÖ statteten der Parteileitung der Südtiroler Freiheitlichen einen Arbeitsbesuch ab. Zusammenschluss der Stromnetze, gemeinsamer Einsatz für kleine und mittlere Unternehmen und der gemeinsamer Wirtschaftsraum Nord-, Ost-, Südtirol und Trentino standen thematisch im Mittelpunkt.

Am gestrigen Freitag fand in Bozen ein Arbeitstreffen der Spitzenfunktionäre, Mandatare und leitenden Mitarbeitern der Tiroler FPÖ und jenen der Südtiroler Freiheitlichen statt. LPO KO GR Mag. Markus Abwerzger, KO LAbg. Mag. Gerald Hauser, Stv. LPO und Stv. KO im Tiroler Landtag LAbg. Rudi Federspiel, LAbg. Hildegard Schwaiger, Klubdirektor im Tiroler Landtag und Landespressereferent Mag. Dr. Johann Überbacher und der Bezirksobmann von Osttirol Josef Oblasser trafen sich zu intensiven Gesprächen mit Obfrau LAbg. Ulli Mair, Ehrenobmann LAbg. Pius Leiter, LAbg. Sigmar Stocker und LAbg. Roland Tinkhauser. Im Mittelpunkt der Unterredungen standen Themenbereiche wie der Zusammenschluss der Stromnetze, der gemeinsame Einsatz für kleine und mittlere Unternehmen und die aktuelle Situation der italienischen Innenpolitik. LPO KO GR Mag. Abwerzger verwies auf das langjährige gute Verhältnis zwischen der FPÖ und den Südtiroler Freiheitlichen: „Seit Jahren gibt es eine enge Zusammenarbeit, die sicherlich unter meiner Obmannschaft noch mehr intensiviert wird“, so der Tiroler FPÖ-Chef, der besonders seinem Vorgänger als Parteiobmann KO LAbg. Mag. Gerald Hauser dankt und darauf verwies, dass für ihn persönlich und allen Mandataren und Funktonären Südtirol ein Herzensanliegen ist. Mag. Gerald Hauser verwies auf die Umfangreichen Initiativen, die die FPÖ-Fraktion im Tiroler Landtag eingebracht hat. Er stellte den dringend notwenigen Zusammenschluss der Stromnetze dies- und jenseits des Brenners in den Mittelpunkt: „Als Bürgermeister von St. Jakob in Defereggen weiß ich genau um Brisanz eines Zusammenschlusses der Stromnetze, denn gerade unsere Gemeinde grenzt an die Südtiroler Gemeinde Rasen-Antholz. Die Stromversorgung über den Staller Sattel wäre die billigere Lösung, geht aber derzeit nicht. Gerade vor kurzem hat der ehemalige Weltklasse Biathlet Gottlieb Taschler Betreibe am Staller Sattel erworben und setzt sich massiv persönlich ein, die Stromversorgung über das Antholzertal würde die Investitionskosten massiv senken.“ LPO KO GR Mag. Markus Abwerzger stellte abschließend die wirtschaftliche und politische  Zusammenarbeit in den Mittelpunkt: „Die Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg sowie Südtirol haben ähnliche wirtschaftliche Strukturen und auch ähnliche Probleme. Die Tiroler FPÖ setzt sich für eine intensivere Zusammenarbeit der westlichen Bundesländer und Südtirol ein.“ Mag. Abwerzger und Mag. Hauser übten abschließend Kritik an der Institutionalisierung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in Form eines „Europäischen Verbunds territorialer Zusammenarbeit“ (EVTZ). „Sonntagsreden und Bürokratismus sind zu wenig, die Europaregion muss mit echtem Leben erfüllt werden.“ FPÖ und Südtiroler Freiheitliche waren sich abschließend einig, dass der Zweierlandtag – also gemeinsame Arbeitssitzungen des Tiroler und des Südtiroler Landtages – wieder umgehend reaktiviert werden muss.

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