Die Arbeitsbedingungen an der Tilak sind weiterhin prekär und der Ärztemangel in den ländlichen Regionen nimmt stetig zu

Für Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und den Stv. KO im Tiroler Landtag LA Rudi Federspiel ist das Finanzpaket für die Tilak-Jungärzte durch die schwarzgrüne Landesregierung nichts anderes als ein Wahlzuckerl der ÖVP: „Die Missstände dauern seit Jahren an, wenn nun zweieinhalb Wochen vor den Nationalratswahlen der ÖVP-LR Dr. Bernhard Tilg 5 Millionen Euro in Aussicht stellt, dann ist das ein offensichtliches Wahlzuckerl“, so Mag. Abwerzger. Federspiel verweist auf die prekären Arbeitsbedingungen für Jungärzte an der Tilak. „Die Jungärzte werden oftmals ausgenützt und haben nur wenige Chancen sich zu wehren, denn die Ausbildungsplätze sind rar.“ Beide verweisen auf den akuten Fachärztemangel in den ländlichen Regionen in Tirol: „Nicht nur bei den Fachärzten besteht Knappheit, sondern auch bei den praktischen Ärzten herrscht zunehmend ein Mangel. Zahlreiche Hausärzte führen gar keine häuslichen Visitationen mehr durch, denn finanziell rentiert es sich für die Ärzte nicht.“ Federspiel und Abwerzger fordern einen Runden Tisch mit allen Beteiligten und allen Fraktionen im Landtag um wirkliche nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen.

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