Die medial kolportierte Kritik von IKB-Vorstand Harald Schneider an der jüngsten WWF-Studio ist unverständlich. Bereits die TIWAG ließ ähnliches Projekt wegen wirtschaftlicher Unrentabilität fallen. FPÖ bekennt sich zum Ausbau der Wasserkraftnutzung, doch nur bei wirtschaftlich lukrativen Projekten.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und den stv. KO des FPÖ-Klubs im Tiroler Landtag LA Rudi Federspiel ist die medial kolportierte Kritik von IKB-Vorstand Harald Schneider an der jüngsten WWF-Studio bzgl. Regionalkraftwerk (RMI) absolut unverständlich: „Wir fordern seit jeher, dass alle weiteren Planungen für das Regionalkraftwerk sofort einzustellen sind. Die FPÖ hat sich bereits früher gegen dieses Regionalkraftwerk ausgesprochen, da dieses Projekt absolut unwirtschaftlich ist und schon jetzt hohe Summen an Projektkosten verschlungen hat“, so FPÖ-Landesparteiobmann Mag. Abwerzger.  LA Federspiel verweist darauf, dass bereits vor Jahren die TIWAG ein solches Kraftwerk geplant hat, die Pläne allerdings fallen gelassen hat, da die wirtschaftliche Rentabilität nicht gegeben war. „Wenn nun auch noch die Gefährdung des Hochwasserschutzes im Inntal gegeben ist, wie der WWF vor wenigen Monaten erklärt hat, dann muss dieses Projekt auch darum sofort eingestellt werden.“ Federspiel kündigt an, dass er hinsichtlich der bisherigen Kosten lückenlose Aufklärung einfordert, denn die Verantwortlichen der IKB haben bereits eine diesbezügliche Anfrage der FPÖ-Fraktion und der Liste Rudi Federspiel im Innsbrucker Gemeinderat unbeantwortet gelassen.“ Mag. Abwerzger hält abschließend fest, dass die FPÖ sich für die intensiver Nutzung der Wasserkraft ausspricht: „Die Wasserkraft muss umweltschonend und nachhaltig genutzt werden, doch es dürfen nur wirtschaftlich rentable Projekte verwirklicht werden. Steuergelder in von vornherein defizitäre Projekte zu investieren, ist wirtschaftlich fahrlässig und politisch unredlich.“

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