FPÖ und Liste Rudi Federspiel wollen weiters eine Senkung des Anmeldealters von 21 auf 18 Jahren, damit Jugendliche früher eine Chance haben, eine gemeinnützige Wohnung zu erhalten.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und den stv. KO des FPÖ-Klubs im Tiroler Landtag LA und GR Rudi Federspiel ist die Novelle der Wohnungsvergaberichtlinie viel zu spät: „Bestehende Integrationsprobleme werden weder dadurch berührt noch gelöst. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an unsere Langzeitforderung, dass bei der Vergabe der Nachweis von ausreichenden Deutschkenntnissen zu erfolgen hat“, so Abwerzger und Federspiel. Für den Tiroler FPÖ-Obmann sind Deutschkenntnisse, dass „einzige Mittel, damit es zu keiner Verschärfung der angespannten Integrationsproblematik kommt.“ Federspiel fordert weiters, dass eine Senkung des Alters erfolgt: „Wir wollen, dass sich bereits 18-Jährige für eine gemeinnützige Wohnung anmelden können, dadurch werden die jungen Erwachsenen finanziell entlastet und es besteht eine Verringerung des Verschuldungsrisikos“, erläutert Federspiel. Beide drücken ihre Verwunderung aus, dass der Inhalt der neuen Vergaberichtlinien – vor der Gemeinderatssitzung – medial kolportiert wird: „Das koalitionäre Linksbündnis kennt anscheinend weder Respekt vor der Opposition, noch demokratischen Anstand.“

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