Der von FPÖ und Liste Rudi Federspiel eingebrachte Antrag betreffend einem sofortigen Planungs- und Baustopp der Regionalbahn im Bereich Peerhofsiedlung verfehlte nur knapp die Dringlichkeit. In der kommenden Sitzung wird sich zeigen, ob SPÖ und ÖVP diesen Antrag auch inhaltlich unterstützen.

Erfreut zeigen sich Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und der LA GR Rudi Federspiel, dass in der letzten Gemeinderatssitzung ÖVP, SPÖ mit FPÖ und Liste Rudi Federspiel bezüglich einem Baustopp der Regionalbahn im Bereich Peerhofsiedlung gestimmt haben. 21. Stimmen waren zwar zu wenig, damit die Dringlichkeit gegeben war, doch inhaltlich wäre es die Mehrheit. „Ziel ist es, dass die enormen Kosten von knapp 500 Millionen Euro nicht noch höher werden“, erläutert FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger. Der stv. KO im Tiroler Landtag und Gemeinderat LA GR Rudi Federspiel erläutert den genauen Inhalt des Antrages: „Die Errichtung eines Regionalbahn-Astes durch die Peerhofsiedlung würde für die Anwohner durch den Wegfall einer großen Anzahl von Parkplätzen und einer Spielstraße eine unzumutbare schwere Belastung darstellen. Allein die Kosten für dieses Teilstück würden im Gegenzug nach letzter Kalkulation knapp zwölf Millionen Euro betragen. Zahlreiche Anwohner haben ihre Ablehnung des Projekts zudem mehrfach bekundet“, so Federspiel. Mag. Abwerzger ergänzt: „Im vergangenen Herbst wurde erstmals offenbart, dass Kredite zur Finanzierung notwendig sind, das ist ein Wahnsinn. Die Schulden tragen unsere Kinder und Enkel. Es wurde auch schon oftmals davon gesprochen, dass das Geld andernorts eingespart werden muss“, so der FPÖ-Politiker. Für beide Politiker steht fest: „Alle Stadtparteien – außer FPÖ und Liste Rudi Federspiel – sind Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und den Grünen auf den Leim gegangen. Die FPÖ und Liste Rudi Federspiel sind die einzigen Kräfte, die die Bürger korrekt und umfassend informieren und bereits informiert haben.“ Mag. Abwerzger und Federspiel merken abschließend an: „In der kommenden Sitzung wird sich zeigen, ob SPÖ und ÖVP diesen Antrag auch inhaltlich unterstützen. Für Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Pörer und die Grünen wird es zunehmend eng. “

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