FPÖ und Liste Federspiel fordern, dass mit dem bezahlten Ticket für die Benutzung der Parkstraßen, zugleich auch die Öffis benutzt werden können. Bereits im Frühjahr führte der RfW unter Obmann KommR Winfried Vescoli eine Umfrage diesbezüglich durch. Stadtregierung agiert wirtschafts- und sozialfeindlich.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und den Klubobmann im Tiroler Landtag LA GR Rudi Federspiel ist die geplante Einführung einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung unannehmbar: „Die linke Stadtregierung versetzt der Innsbrucker Wirtschaft den Todesstoß. Das koalitionäre Linksbündnis im Rathaus gefährdet das wirtschaftliche Überleben der Innenstadtwirtschaft und vernichtet Arbeitsplätze. Die Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger werden von gelb-grün-rot abgezockt.“, so Mag. Abwerzger und Federspiel unisono. Für Rudi Federspiel ist die Stadtregierung bereits „rücktrittsreif“. „Durch diese Maßnahme wird der Einzugsbereich der Kunden mehr als halbiert. Die Bewohner der Umlandregionen werden in die peripheren Einkaufszentren ausweichen und nicht mehr in der Innenstadt einkaufen.“ Mag. Abwerzger fügt hinzu: „Seit einem Jahr herrscht Stillstand in der Stadt. „Die Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und die Verkehrsverantwortliche in der Stadtregierung Mag. Sonja Pitscheider verhindern den Ausbau der Graßmayrkreuzung, verschleudern knapp 500 Millionen Euro für Regio-Bahn und schikanieren die Innenstadtwirtschaft, durch unsinnige Abbiegeverbote wie jüngst in der Museumsstraße. Die Stadtregierung braucht dringend Gelder, da dieses Monsterprojekt nicht weiter finanzierbar ist.“ Der FPÖ-Obmann und Federspiel kündigen in der Aussendung Protestmaßnahmen an: „Wir werden jegliche Maßnahmen ergreifen, damit der Wahnsinn gestoppt wird. Die Innsbrucker Wirtschaft hat mit der FPÖ einen kompetenten Partner, der die Kaufleute und die Unternehmer unterstützt, damit Innsbruck wirtschaftlich nicht durch die Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer und ihre wirtschaftsfeindlichen Erfüllungsgehilfen in der Stadtregierung, ruiniert wird.“ Abschließend verweisen beide Politiker darauf, dass sowohl FPÖ als auch Liste Rudi Federspiel die ersten Fraktionen im Gemeinderat waren, die gegen das Konzept mobil machten: „Der Wirtschaftsbund und die Stadt-ÖVP sind reine Trittbrettfahrer in dieser Angelegenheit.“ Federspiel merkt abschließend an, dass „zugleich mit dem bezahlten Ticket für die Benutzung von den Parkstraßen, auch die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden dürfen, dies ist eine jahrelange Forderung von mir.“

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