Es braucht effektive Maßnahmen um den Hausbrand zu bekämpfen. FPÖ fordert Novelle des Tiroler Heizungsanlagengesetzes.

Zur aktuellen Diskussion über den permanenten Lufthunderter stellen FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und der Stv. Landtagsklubobmann LA Rudi Federspiel in einer Aussendung fest: „Es ist jetzt bereits selten möglich, mehr als 100 km/h zu fahren, weil ohnehin schon fast permanent ein Limit von 100 km/h verordnet ist. Den generellen Lufthunderter lehnen wir ab und fordern den Beibehalt des Tempolimits von 130 km/h. Die Verordnung eines Tempolimits von 100 km/h wäre ein Kniefall vor Brüssel“, erklärt Mag. Abwerzger und führt aus: „Wir müssen gegenüber der EU hart bleiben und etwa das sektorale Fahrverbot für bestimmte Massengüter wie Schrott selbst durchkämpfen. Die Tiroler Bevölkerung darf nicht mit einem Tempolimit bestraft werden.“ Rudi Federspiel verweist darauf, dass sich nun die Grünen als wirtschafts- und tourismusfeindliche Partei präsentiert haben: „Die ÖVP muss im Falle der Verordnung nun Rechenschaft bezüglich Wirtschaftskompetenz ablegen. Die schwarzgrüne Koalition wird zunehmend zu einer Belastung.“ Rudi Federspiel verweist abschließend auf die Bekämpfung der Hausbrand-Emission im Inntal: „Die schlechte Luft, die aufgrund der geographischen Lage und dem Phänomen der Invasionswetterlage bedungen ist, ist vor allem ein Problem, das durch den Hausbrand entsteht. Sowohl die EU als auch auf nationaler Ebene gibt es seit Jahren diesbezügliche Initiativen. Wir fordern daher, dass eine Novelle des Tiroler Heizungsanlagengesetz (LGBl. Nr. 34/2000) erfolgt. In einem Zeitrahmen von 5 Jahren sollen alle Kamine im Bundesland Tirol mit einer Filteranlage ausgestattet werden. Folglich sollte die Tiroler Heizungsanlagenverordnung (LGBl. Nr. 66/2000) in diesem Sinne geändert werden. Natürlich braucht es dafür eine finanzielle Unterstützung seitens des Landes, für Gewerbebetriebe und Privatpersonen.

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