Tirols FPÖ-Landesparteiobmann kritisiert die unterschiedliche Entlohnung von Psychologen und Psychiatern bei Gerichtsgutachten.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger zeigt der Bericht der Tiroler Tageszeitung (Sonntag 5. 1. 2014) bezüglich der finanziellen Ungleichbehandlung von Psychologen und Psychiatern bei Gerichtsgutachten, dass dringender Handlungsbedarf besteht: „Es ist eine Schande, dass die Gebühren der medizinischen Sachverständigen bei Strafverfahren anscheinend seit 30 Jahren nicht angepasst wurden. So leidet die Bereitschaft von Psychiatern Gutachten zu erstatten, für die sie voll haften. Insgesamt leidet die Qualität der Strafrechtspflege erheblich unter diesem Missstand“, so Mag. Abwerzger, der in seinem Hauptberuf Anwalt ist und aus persönlicher Erfahrung weiß, welchen enormen Stellenwert psychiatrische Gutachten in Strafverfahren haben. Er fordert im Interesse der Strafrechtspflege, dass dieser Missstand umgehend beseitigt wird: „Ich wiederhole daher abschließend meine immer wieder gepredigte Forderung, dass bei der Sicherheit und der Strafrechtspflege nicht gespart werden darf.“

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