Die nominierten Mitglieder der FPÖ für das Gremium des Landesschulrats Kommerzialrat Winfried Vescoli und Astrid Denz fordern eine grundlegende Debatte über das derzeitige Schulwesen.

Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger und der Klubobmann im Tiroler Landtag LAbg. Rudi Federspiel teilen in einer Aussendung mit, dass die FPÖ die Wahl von LR Dr. Beate Palfrader zur Präsidentin des Tiroler Landesschulrates nicht unterstützen werden, „da sie – wider ihren eigenen Willen – die Gesamtschulidee der ÖVP vertreten muss.“ Beide erinnern daran, dass sich noch vor Jahren Palfrader massiv gegen diese Schulform, und die damit verbundene Zerstörung der achtjährigen Gymnasial-Form, ausgesprochen hat. „Die FPÖ sagt klar NEIN zur Gesamtschule. Die Gesamtschule hat ihre Wurzeln in den totalitären sozialistisch-marxistischen Regimen des 20. Jahrhunderts. Die Gesamtschule diente früher zur ideologischen Doktrinierung und Umerziehung“, so Abwerzger und Federspiel unisono. Beide erläutern weiters: „Die FPÖ hat sich immer gegen eine verpflichtende Gesamtschule ausgesprochen. Die Wahlfreiheit der Eltern, bzw. Schülern muss erhalten bleiben.“ Für die beiden Mitglieder der FPÖ des Gremiums des Landeschulrates RfW-Obmann Kommerzialrat Winfried Vescoli als Elternvertreter und Lehrervertreterin Astrid Denz braucht es eine inhaltliche Neuausrichtung der Schulformen: „Wesentlich ist, dass die Lehrpläne entrümpelt werden, dass eine angemessene Ganztagesbetreuung angeboten wird und in Hinkunft keine Nivellierung der Leistung nach unten mehr erfolgt.“

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