FPÖ-Fraktion und Liste Federspiel warnen vor zunehmender Aggressivität der Bettlermafia in der Landeshauptstadt. Augenzeugen berichten von Attacken auf Passanten durch Bettlern mit Krückstöcken.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und FPÖ-Klubobmann LAbg. GR Rudi Federspiel sind die Zustände in Innsbrucker-Innenstadt alarmierend. „Die Angehörigen der Bettlermafia gehen gegen Passanten am helllichten Tag mit Krückstöcken los. Die Polizei kommt gar nicht, wenn Bürger um Hilfe rufen“, so beide Politiker. Für Federspiel steht fest, dass „die Hintermänner bekämpft werden müssen, doch diese sind nicht vor Ort, dadurch hilft auch eine Anhebung der Strafen für Personen, die andere Personen ausbeuten und der Bettelei zuführen.“ Er verweist auf Medienberichte wonach die Bosse der Bettler in Luxus leben (siehe Beilage, National Geographic – Deutschland, September 2012, Seiten 68-83)Beide erinnern daran, dass in Graz und auch Salzburg massive Probleme nach wie vor bestehen, und nun diese Personen nach Innsbruck und Tirol vermehrt kommen. Mag. Abwerzger und Federspiel verweisen darauf, dass die FPÖ-Fraktion und die Liste Federspiel im vergangenen Gemeinderat einen Antrag einbrachten, dass in der Innsbrucker Innenstadt ein tägliches Betteleiverbot zwischen 7 und 23 Uhr gilt. Dieser Antrag wird in der kommenden Gemeinderatssitzung behandelt. Beide fordern die Stadtregierung auf, dass der Antrag angenommen wird, „auch wenn das Motto der linken Stadtregierung derzeit ‚Verkehr raus, Bettler rein‘ lautet.“

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