Eisenstadt, am 17.2.2014 (FPD) – Auf die künstliche Aufregung in diversen Medien, die am Wochenende durch unterschiedliche Sprachregelungen der FPÖ-Landesparteiobleute von Burgenland und Tirol, Hans Tschürtz und Mag. Markus Abwerzger, zum Thema der Kuvert-Affäre entstanden ist, reagierten die beiden Landesparteiobleute heute Montag durch eine gemeinsame Feststellung: Es gibt in den Reihen der FPÖ- Landesgruppen keinen Disput und hat auch keinen gegeben.

Hans Tschürtz verdeutlichte die Intention seiner Aussendung von Samstag: „Im Burgenland finden kommendes Jahr Landtagswahlen statt. Thema dieser Landtagswahlen soll das politische Tun und Unterlassen des Landeshauptmannes und seiner SPÖ sein. Niemandem im Burgenland wäre gedient, wenn sich Niessl als eine Art Märtyrer präsentieren und von den selbst verursachten Problemen im Lande ablenken könnte. Daher habe ich von Anfang an vollumfängliche Aufklärung und danach die notwendigen Konsequenzen gefordert“.

Auch Mag. Abwerzger wiederholte seine Positionierung: „Ich bleibe bei dem, was ich gestern gesagt habe. Zuerst soll die Causa unter Wahrheitspflicht vor Gericht aufgeklärt werden, und dann sind die gebotenen Konsequenzen zu überlegen. Ich verwehre mich als Jurist aber dagegen, ´Urteile´ auszusprechen, bevor alle Fakten zweifelsfrei auf dem Tisch liegen“. Außerdem rief Abwerzger nochmals in Erinnerung, dass Andreas Wecht mehrmals ausdrücklich klar stellte, dass seine Ausführungen in keinem Zusammenhang mit der FPÖ stünden.

Die beiden Landesparteiobleute schlossen mit einer gemeinsamen Feststellung: „Die Quintessenz ist, dass derjenige, der erwiesenermaßen die Unwahrheit gesagt hat, die Folgen zu tragen haben wird – das gilt für Herrn Niessl ebenso wie für Herrn Wecht! Wir stellen abschließend fest, dass es zwischen uns absolut keine Meinungsverschiedenheiten gibt und betrachten die Sache damit als erledigt!“.

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