Für die FPÖ sind die medial kolportierten Aussagen von Caritasdirektor Georg Schärmer hinsichtlich des Bettlerunwesens eine unangebrachte Einmischung der Katholischen Kirche in die Politik. Schärmer macht sich mit solchen Aussagen zum moralischen Beitragstäter der kriminellen Bettlermafia.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und FPÖ-Klubobmann im Tiroler Landtag LAbg. GR Rudi Federspiel sind die medial kolportierten Aussagen von Caritasdirektor Georg Schärmer hinsichtlich des Bettlerunwesens eine unangebrachte Einmischung der Katholischen Kirche in die Politik. „Wir sind die einzige Partei, die die Machenschaften der kriminellen Bettlermafia nicht Schönreden. Wir wollen kriminelle Organisationen nicht unterstützen, sondern wir wollen, dass die Clan-Bosse der kriminellen Bettlermafia bestraft werden. Dies geht aber nur, wenn auch die Behörden in den osteuropäischen Staaten aktiv werden. Es braucht hierzu eine internationale Zusammenarbeit“, so Mag. Abwerzger und Federspiel, die anmerken, dass sich Schärmer mit derartigen Aussagen zum moralischen Beitragstäter der kriminellen Bettlermafia macht. „Schärmer macht linke Parteipolitik, dies ist für einen hohen Funktionär der römisch katholischen Kirche unangebracht, denn es gibt eine Trennung von Kirche und Staat in Österreich.“ Für Federspiel und Mag. Abwerzger sind die Zustände in der Innsbrucker-Innenstadt alarmierend. „Tagtäglich sind dutzende Angehörige der kriminellen Bettlermafia in der Innenstadt anwesend. Übergriffe auf ahnungslose Passanten häufen sich stündlich. Bedrohungen mit Krückstöcken, Beschimpfungen und das Anspucken von Passanten, die nichts spenden wollen, da das Geld den Bettlern nicht verbleibt, sondern sie – den Großteil der Einnahmen – an die Clan-Bosse in Osteuropa abgeben müssen, gehören derzeit zum Innsbrucker Alltag.“ Beide kündigen an, dass die FPÖ und die Liste Federspiel weiterhin für eine Lösung kämpfen werden und zeigen sich zufrieden, dass Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer nun eine Verordnung prüfen lässt. Zugleich verweisen sie darauf, dass die ÖVP in der Causa Bettlerunwesen total „umgefallen ist“. „Wenn ein Neo-Landtagsabgeordneter aus der dritten Reihe, der nicht mal in Innsbruck wohnhaft ist, vollkommen ahnungslos über die Situation in Innsbruck spricht, dann ist das mehr als lächerlich. Die Stadt-Volkspartei ist sowieso nach links umgefallen, da sie im vergangenen Gemeinderat mit den roten und grünen Genossen gegen ein räumlich und zeitlich begrenztes Betteleiverbot in der Innenstadt stimmte.“

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