Für die FPÖ sind die Schließungspläne von Bezirksgerichten inakzeptabel. Die Krokodilstränen von ÖVP und ihrem Regierungspartner auf Landesebene sind reine Scheinheiligkeit.

Die geplanten Schließungen von Tiroler Bezirksgerichten durch die rotschwarze Bundesregierung sind für Tirols FPÖ-Obmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und Landtagsklubobmann LAbg. Rudi Federspiel „inakzeptabel“. „Diese Aktion klingt auf dem ersten Blick einfach und populistisch, auf dem zweiten Blick ist die Schließung aber ein Unsinn, denn die Gerichte bieten zahlreiche Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen und sind ursächlich für die Bürgernähe der Justiz.“ Für beide Politiker steht fest, dass „SPÖ und ÖVP in den vergangenen Jahrzehnten alles unternommen haben, dass der ländliche Raum ausgedünnt wird.“ Federspiel und Mag. Abwerzger listen auf: „Schließungswellen bei den Postfilialen, Kasernenschließungen, Schließungen von Polizeiinspektionen und Schließungen von Bezirksgerichten haben dem ländlichen Raum bereits massiven Schaden zugefügt. Nun geht es also weiter“, erläutern Mag. Abwerzger und Federspiel. Sie orten blanke Scheinheiligkeit, dass nun Proponenten der ÖVP und auch der Grünen, die mit der ÖVP auf Landesebene eine Linkskoalition bilden, sich medial darüber aufregen. „Diese Krokodilstränen sind nicht ernst zu nehmen. Gerade die ÖVP, die seit Jahrzehnten in der Bundesregierung sitzt, hätte bereits früher etwas unternehmen können, damit der ländliche Raum gestärkt wird.“

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