FPÖ-Landesparteiobmann und der Klubobmann im Tiroler Landtag zeigen sich darüber empört, dass eine Diözesaneinrichtung – wie die heutige Tiroler Tageszeitung berichtet – keinen Vertreter der FPÖ zur Diskussion über das Problem der Bettelei einlädt.

FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und der Klubobmann im Tiroler Landtag LAbg. GR Rudi Federspiel zeigen sich schockiert über einen heutigen Medienbericht der Tiroler Tageszeitung wonach die diözesane Einrichtung „Haus der Begegnung“ als Veranstalter gemeinsam mit der „Initiative Minderheiten“ am 3. Juni im Haus der Begegnung zu einer Diskussion über die aktuelle Betteleidebatte einladen. Laut Homepage der Diözese Innsbruck werden Vertreter aller politischen Parteien mit Behördenvertretern über die sichtbare Zunahme der Bettelei sprechen. Im Medienbericht wird auch ein Mitarbeiter der Caritas der Diözese Innsbruck indirekt zitiert, dass die FPÖ – namentlich Klubobmann LAbg. GR Rudi Federspiel – bewusst nicht eingeladen wurde: „Jedem Gastgeber steht es frei, wen er zu einer Diskussion einladet, doch wenn die FPÖ als drittgrößte Partei in Österreich, so sichtbar boykottiert und ausgegrenzt wird, dann muss ich als Landesparteiobmann einschreiten“, erklärt Mag. Markus Abwerzger. Er verweist auf die geltende Trennung von Kirche und Staat. „Die Katholische Kirche darf keine Parteipolitik machen, sondern hat die gesetzliche Aufgabe zur Äquidistanz. Nur weil die FPÖ in der Problematik um die geltende Betteleidebatte klare Positionen hat, darf sie deshalb sicherlich nicht ausgegrenzt werden.“ Federspiel ergänzt: „Wer die bewiesenen vorhandenen kriminellen Strukturen der Bettlermafia leugnet, macht sich zum moralischen Beitragstäter.“ Beide erwarten sich umgehend eine Distanzierung der Diözesanführung und von Caritasdirektor Georg Schärmer, dem Dienstgeber des namentlich genannten Mittarbeiters der Caritas: „Es ist eine bodenlose Frechheit.“

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