Problematik der illegalen Straßenprostitution muss gelöst werden. FPÖ fordert einen Sicherheitsgipfel auf Landes – und Stadtebene. Novelle des Landespolizeigesetzes muss kommen.

Für den FPÖ-Landesparteiobmann und Klubobmann im Innsbrucker Gemeinderat GR Mag. Markus Abwerzger beweist die kolportierte Forderung von Landeshauptmann Günther Platter nach mehr Exekutivbeamten, dass „in Tirol seit Jahren eine personelle Unterbesetzung gegeben ist, darüber hinaus wurden und werden wichtige Polizeidienststellen geschlossen. Wir Freiheitliche machten immer auf die Missstände aufmerksam“, so Mag. Abwerzger, der den Tiroler Landeshauptmann auffordert „zu handeln und nicht nur reden.“ Die kolportierte Novelle des Landespolizeigesetzes ist für den Tiroler FPÖ-Chef „ein Gebot der Stunde“: „FPÖ und Liste Federspiel forderten seit Jahren einen eigenen räumlich begrenzten Bereich, wo Sexarbeiterinnen legal und kontrolliert ihrer Tätigkeit nachgehen können. Dadurch wäre auch eine verpflichtende Gesundheitsuntersuchung gewährleistet gewesen“, merken beide Politiker an. „Wir haben ständig Maßnahmen eingefordert, bereits im Vorjahr brachten wir einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat ein, der aber nicht die Mehrheit fand. Das Problem mit den zahlreichen illegalen Prostituierten besteht ja seit Jahren.“ FPÖ-Chef Mag. Abwerzger verweist darauf, dass „die Eigen- und Fremdgefährdung durch erkrankte Sexarbeiterinnen massive strafrechtliche Konsequenzen mit sich ziehen. Die Landesregierung und die Stadtregierung hätten bereits seit Jahren etwas machen können, damit die Flut an illegalen Prostituierten eingedämmt worden wäre.“ Für Mag. Abwerzger steht fest, dass es nachhaltige gesetzliche Maßnahmen benötigt, denn kurzfristige Erfolge reichen nicht aus: „Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden, die Bekämpfung einzelner Symptome ist zu wenig.“ Er erinnert an die Langzeitforderung der FPÖ eines Sicherheitsgipfels auf Landesebene. Bezüglich dem angekündigten Wachzimmer am Hauptbahnhof erwartete sich Mag. Abwerzger „rasche Taten und keine dauernden Ankündigungen.“

Pin It on Pinterest