FPÖ bekundet NEIN zu Tempo 100 Limit auf den Autobahnen. Autofahrer dürfen nicht die Melkkühe der Nation sein.

Zu den Medienberichten über die von der Landesregierung beschlossenen Strafgelder für den Austausch alten Holz- und Kohleöfen stellen FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und FPÖ-Landtagsklubobmann LAbg. Rudi Federspiel in einer Aussendung fest: „Beste und notwendigste Klima-Strategie ist die effektive Bekämpfung des Hausbrandes.“ Sie verweisen auf einen diesbezüglichen Antrag der FPÖ-Fraktion, der von ÖVP und Grünen im Frühjahr im Landtag abgelehnt wurde. „Wir forderten, dass eine Novelle, in welcher vorgesehen wird, dass in einem Zeitrahmen von 5 Jahren alle Kamine im Bundesland Tirol mit einer Filteranlage ausgestattet werden sollen. Zugleich sollen Firmen und Haushalte finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie Filter einbauen“, erläutert Federspiel. Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger konkretisiert wie folgt: „Die gesundheitlichen Folgen der Luftverunreinigung durch den Hausbrand sind schon seit Jahren wissenschaftlich ausreichend nachgewiesen und gut belegt. Es besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung und Beeinträchtigungen des Schwangerschaftsverlaufes, Bronchitis, Asthmaanfälle, verminderter Lungenfunktion, akuten Mittelohrentzündungen, Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems und höherer Sterblichkeit. Sowohl die EU als auch auf nationaler Ebene gibt es seit Jahren diesbezügliche Initiativen.“ Der Landesparteiobmann verweist auf das Programm Tirol des Umweltbundesamtes worin es heißt: „Im Bereich Hausbrand ist ausgehend von technologischen Neuerungen, der fortlaufend angepassten Wohnbauförderung sowie Weiterführung der rechtlichen Grundlagen (z.B. Tiroler Bauordnung) im Bereich des Standes der Technik ebenfalls mit zusätzlichen Einsparungen im Bereich von NOx und PM10 zu rechnen.“ Mag. Abwerzger und Federspiel erinnern abschließend daran, dass der Hausbrand vor allem für die schlechte Luftqualität im Inntal hauptverantwortlich ist: „Der Verkehr ist nur teilweise verantwortlich, darum sprechen wir uns auch gegen einen generellen Lufthunderter aus und fordern zugleich die Wiedereinführung des sektoralen Fahrverbots, ohne Zugeständnisse an die Brüsseler Bürokraten.“ Für beide Politiker steht fest: „Wir sind die einzige Partei, die sich dezidiert gegen Tempo 100 ausspricht. Autofahrer dürfen nicht die Melkkühe der Nation sein.“

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