Am Südring und am Mitterweg floriert die illegale Sexarbeit wie noch nie. FPÖ fordert dringende Novelle des Landespolizeigesetzes.

Für FPÖ-Landesparteiobmann und Klubobmann im Innsbrucker Gemeinderat GR Mag. Markus Abwerzger und Landtagsklubobmann LAbg. GR Rudi Federspiel beweist die kolportierten Einsparrungen bei der Sonderkommision Rotlicht, wie es die heutige Tiroler Tageszeitung berichtet, dass „der smarte Society Landespolizeidirektor Mag. Helmut Tomac einfach überfordert ist, oder er weiß anscheinend nicht wie die Realität der illegalen Rotlichtszene in Innsbruck ausschaut. Jeden Abend stehen mehr als 30 illegale Sexarbeiterinnen am Südring und am Mitterweg und bieten oftmals unkontrolliert ihre Dienste an“, so Federspiel und Mag. Abwerzger. Beide erinnern an die Langzeitforderung nach eine Novelle des Landespolizeigesetzes. „FPÖ und Liste Federspiel forderten seit Jahren einen eigenen räumlich begrenzten Bereich, wo Sexarbeiterinnen legal und kontrolliert ihrer Tätigkeit nachgehen können. Dadurch wäre auch eine verpflichtende Gesundheitsuntersuchung gewährleistet gewesen“, merken beide Politiker an. „Wir haben ständig Maßnahmen eingefordert, bereits im Vorjahr brachten wir einen diesbezüglichen Antrag im Gemeinderat ein, der aber nicht die Mehrheit fand. Das Problem mit den zahlreichen illegalen Prostituierten besteht ja seit Jahren.“ FPÖ-Chef Mag. Abwerzger verweist darauf, dass „die Eigen- und Fremdgefährdung durch erkrankte Sexarbeiterinnen massive strafrechtliche Konsequenzen mit sich ziehen. Die Landesregierung und die Stadtregierung hätten bereits seit Jahren etwas machen können, damit die Flut an illegalen Prostituierten eingedämmt worden wäre.“ Für Mag. Abwerzger und Federspiel steht fest, dass es nachhaltige gesetzliche Maßnahmen benötigt, denn kurzfristige Erfolge reichen nicht aus: „Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden, die Bekämpfung einzelner Symptome ist zu wenig.“

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