Aggressive Bettelei in Gastgärten, das Aufsuchen von Ordinationen, Kanzleien und Büros und die Bedrohungen von Passanten gehören seit Monaten nun zum Innsbrucker Alltag, da ÖVP, Grüne und SPÖ das Problem negieren. FPÖ fordert wiederholt ein generelles Betteleiverbot in der Innenstadt von 07:00 bis 23:00 Uhr und zwar täglich.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und FPÖ-Klubobmann im Tiroler Landtag LAbg. GR Rudi Federspiel sind die Zustände in der Innsbrucker-Innenstadt alarmierend. „Aggressive Bettelei in Gastgärten, das Aufsuchen von Ordinationen, Kanzleien und Büros, die Bedrohungen von Passanten gehören seit Monaten nun zum Innsbrucker Alltag“, so Federspiel und Abwerzger unisono. „Täglich erhalten wir oder die Mitarbeiter in der Landesgeschäftsstelle Anrufe von Bürgerinnen und Bürger, die nicht mehr weiter wissen. Geschäftsleute benötigen zusätzliches Securitypersonal, damit nicht die Kunden von aggressiven Bettlern belästigt werden. Die Übergriffe auf ahnungslose Passanten häufen sich seit Monaten. Bedrohungen mit Krückstöcken, Beschimpfungen und das Anspucken von Passanten, die nichts spenden wollen, da das Geld den Bettlern nicht verbleibt, sondern sie – die den Großteil der Einnahmen – an die Clan-Bosse in Osteuropa abgeben müssen, sind Innsbrucker Alltag. Da ÖVP, Grüne und die SPÖ das Problem negieren“, führen beide Politiker aus. Für Federspiel steht fest, dass „die Hintermänner bekämpft werden müssten, doch diese sind nicht vor Ort, dadurch hilft auch eine Anhebung der Strafen für Personen, die andere Personen ausbeuten und der Bettelei zuführen, nichts.“ Mag. Abwerzger und Federspiel verweisen darauf, dass die FPÖ-Fraktion und die Liste Federspiel im Frühjahr einen Antrag einbrachten, dass in der Innsbrucker Innenstadt ein tägliches Betteleiverbot zwischen 7 und 23 Uhr gilt. Dieser Antrag wird in der kommenden Gemeinderatssitzung behandelt. Beide fordern die Stadtregierung auf, dass der Antrag nun endlich umgesetzt wird.

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