Am gestrigen Sonntag waren allein um 12.30 Uhr sechs Angehörige der illegalen kriminellen Bettlermafia am Innsbrucker Domplatz und belästigten Kirchgänger, Touristen und Gäste in den Gastgärten.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und FPÖ-Klubobmann im Tiroler Landtag LAbg. GR Rudi Federspiel sind die Augenzeugenberichte am gestrigen Sonntag signifikant für das Agieren der kriminellen Bettlermafia in der Tiroler Landeshauptstadt. „Nach der 11.30 Messe im Innsbrucker Dom waren gegen Ende des Gottesdienstes fünf weibliche Angehörige der sogenannten kriminellen Bettlermafia am Areal vor der Domkirche aufhältig um von Kirchgängern und Touristen Gelder zu lukrieren, allesamt arbeiten aggressiv, da sie die Besucher der Gastgärten, die Kirchgänger und Passanten aktiv anbettelten. Gegen 12.30 kam ein Mann hinzu, dem die Frauen ihre Taschen zeigen mussten und er ihnen das Geld abnahm. Eine ältere Frau weigerte sich die Tasche zu öffnen, da packte er sie am Arm riss ihr die Tasche aus der Hand und holte sich das Geld heraus, welches sie zuvor erbettelt hatte“, berichten Federspiel und Abwerzger. Für beide steht fest: „Dieser Vorfall – nur einer von vielen – zeigt, dass die Bettler in Innsbruck organisiert sind und dahinter sich eine kriminelle Vereinigung verbirgt, die Menschen ausbeutet. Die aggressive Bettelei in Gastgärten, das Aufsuchen von Ordinationen, Kanzleien und Büros, die Bedrohungen von Passanten gehören seit Monaten nun zum Innsbrucker Alltag“, so Federspiel und Abwerzger unisono. „Täglich erhalten wir oder die Mitarbeiter in der Landesgeschäftsstelle Anrufe von Bürgerinnen und Bürger, die nicht mehr weiter wissen. Geschäftsleute benötigen zusätzliches Securitypersonal, damit nicht die Kunden von aggressiven Bettlern belästigt werden.“ Für Federspiel steht fest, dass „die Hintermänner bekämpft werden müssten, doch diese sind nicht vor Ort, dadurch hilft auch eine Anhebung der Strafen für Personen, die andere Personen ausbeuten und der Bettelei zuführen, nichts.“ Mag. Abwerzger und Federspiel verweisen darauf, dass die FPÖ-Fraktion und die Liste Federspiel im Frühjahr einen Antrag einbrachten, dass in der Innsbrucker Innenstadt ein tägliches Betteleiverbot zwischen 7 und 23 Uhr gilt. Beide fordern die Stadtregierung auf, dass der Antrag nun endlich umgesetzt wird.

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