NEIN zu Tempo 100!

FPÖ lehnt ein generelles Tempo-100-Limit entschieden ab. Die Einführung des generellen 100. Limits ist ein Kniefall der ÖVP vor den Grünen.

FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und der Klubobmann des FPÖ-Landtagsklub im Tiroler Landtag LAbg. GR Rudi Federspiel präsentieren in einer Aussendung die Herbstkampagne der Tiroler FPÖ: „Die Einführung des generellen 100. Limits ist ein Kniefall der ÖVP vor den Grünen. Wir verweisen auf die Studie Fortschreibung § 9a Programm Tirol aus dem Jahr 2011 des Bundesumweltamtes, welches aufzeigt, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt um die Luftqualität zu verbessern.“ Mag. Abwerzger und Federspiel konkretisieren: „Die Bandbreite ist beachtlich. Das Bundesumweltamt listet auf. Errichtung neuer Transportinfrastrukturen wie vollständiger Ausbau des Korridors TEN 1, vollständiger Ausbau des Korridors TEN 5, Umsetzung des S-Bahn Konzeptes im Zentralraum von Innsbruck (Inntal, Mittenwaldbahn, Wipptal, Errichtung neuer Terminals zur zusätzlichen Verlagerung von Gütern auf die Schiene bereits im Vorlauf zu den Alpenkorridoren, Ausbau der bestehenden Terminals zum Einsatz von längeren Zugverbänden und optimierter Ausnützung bestehender und zukünftiger Bahntrassen, Erhalt und Ausbau von Regional- und Nebenbahnen im Bereich des Güterverkehrs.“ Auch abseits des Verkehrs gäbe es Handlungspotenzial. „Das Bundesumwelt hält als geeignete Maßnahmen weiters fest, die Verringerungen von Leerfahrten durch verstärkten Einsatz von Telematik und Logistikoptimierungen, die Umstellung aller Transportcontainer auf ein einheitliches Transportcontainersystems zur erleichterten Transportierbarkeit unabhängig vom Verkehrsmittel und zahlreiche andere Maßnahmen werden demonstrativ aufgezählt.“ Beide  halten weiter fest, dass ebenso das Bundesumweltamt, wie auch die FPÖ, seit Jahren effektive „Maßnahmen zur Bekämpfung des Hausbrandes einfordert.“ Abschließend merken FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und KO LAbg. Rudi Federspiel an, dass „die ÖVP – mit wechselnden Koalitionspartnern – bisher ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Wir lehnen jedenfalls ein generelles Tempo-100-Limit entschieden ab, denn es ist wirtschaftsfeindlich und belastet die bereits schon steuerlich abgezockten Autofahrer zusätzlich. Die Umweltrentabilität ist auch nur marginal.“ Die Plakate werden im Monat Oktober flächendecken in Nordtirol angebracht.

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