FPÖ-Landesparteiobmann Abwerzger ist empört über das konsequente Wegschauen der Politik, was das Thema radikale Muslime in Tirol betrifft.

„Wir beobachten seit einigen Wochen besorgt die Aktivitäten der radikal-islamistischen Salafisten in Innsbruck“, zeigt sich FPÖ-Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger empört darüber, dass diese nun bereits zum zumindest zweiten Mal unbehelligt ihre Zelte in Innsbruck aufschlagen konnten, um hier neue Mitstreiter für den Djihad zu rekrutieren. „Gerade angesichts der Medienberichte der letzten Tage über die bis zu fünf aus Tirol stammenden IS-Terroristen, und die Ergebnisse der Recherchen des deutschen Verfassungsschutzes, dass jeder fünfte deutsche Djihadist über die ‚Lies!’-Kampagne der Salafisten rekrutiert wurde, müssen wir den Salafisten und ihren radikalen Zielen in unserem Land eine klare Absage erteilen“, so Abwerzger weiter. „Diese Leute und ihre wirren Ideen von einem Islamischen Staat, der sich bis nach Europa herein erstreckt haben in unserer Gesellschaft keinen Platz, geschweige denn ihre barbarischen Methoden im Umgang mit vermeintlich ‚Ungläubigen’. Hier muss nun auch endlich die Politik aktiv werden und den zahnlosen Gesetzesentwurf zum neuen Islamgesetz entsprechend verschärfen.“ „Auch vermisse ich bei solchen Dingen Kritik von der Landes- und Stadtpolitik. Gilt es Kritik an wirklich gefährlichen Entwicklungen in unserem Land zu üben und diesen entschlossen entgegenzutreten, dann schlummert man lieber blauäugig in seiner eigenen Welt, als auch nur ein Wort der Kritik zu äußern“, schließt Abwerzger, der sich von den Regierenden auf allen Ebenen ein entschlosseneres Handeln gegen diese radikalen islamistischen Strömungen erwartet.

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