FPÖ kritisiert seit Jahren die niederen Gehälter.

FPÖ-Klubobmann LAbg. GR Rudi Federspiel und Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger üben scharfe Kritik hinsichtlich der Diskussion um die Ärztearbeitszeit: „Nun ist das eingetreten wovor die FPÖ immer gewarnt hat. Leidtragende sind nun die Patienten“, so Mag. Abwerzger und Federspiel. Sie fordern eine sofortige Lösung: „Die Patienten sind mehr als verunsichert. Die Tilak-Führung und Landesrat Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg sind dringend gefordert, eine Lösung zu finden.“ Die FPÖ erinnern an die jahrelange Kritik bei den Gehältern. „Österreichweit gesehen ist die Anzahl von Turnusärzten von 2003 bis 2012 um 13 Prozent angestiegen. Ein anderes Bild zeigt sich in Tirol, das bereits jetzt mit einem Ärztemangel zu kämpfen hat. Der stetig steigende Arbeitsdruck, die erschwerten Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Einschränkung der Lebensqualität sind nur einige Herausforderungen, welche der fordernde Beruf im Dienste der kranken Menschen mit sich bringt. Alles Gründe, warum sich immer weniger junge Leute für diesen Beruf entscheiden. Zudem führen attraktivere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter dazu, dass Mediziner in die Nachbarländer abwandern“, erläutern Federspiel und Mag. Abwerzger. Beide fordern, dass „es zu einer spürbaren Verbesserung der Ausbildungs- und Arbeitssituation der Ärzte kommen muss.

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