Trotz Anklage machen die zwei Piraten weiter, wie bundesweite Medienberichte aufzeigen. Öffentliche Gelder werden für Drogenkonsum und Saunaklub Besuche verwendet. Strafrahmen bis zu 10 Jahren.  

Für FPÖ-Landesparteiobmann und Rechtsanwalt KO GR Mag. Markus Abwerzger ist es unverständlich, dass „die Staatsanwaltschaft bisher noch keine Untersuchungshaft gegen die zwei Angeklagten Mitglieder der Innsbrucker Piraten-Liste im Gemeinderat beantragt hat, obwohl sie ungeniert weiter Werbung für ihr ‚Projekt‘ ‚THC4all‘ im Internet machen (bei dem legales Kiffen unter ‚ärztlicher Begleitung‘ angeboten wird). Obwohl die Anklagepunkte derart gravierend sind, dass ein Strafrahmen bis zu 10 Jahren droht und offenbar Tatbegehungsgefahr besteht“, so Mag. Abwerzger.  „Die Herren Piraten beschädigen  durch ihr Verhalten den Ruf des Gemeinderates und den Ruf eines jeden Politikers stark, insbesondere im Ansehen nach außen. Zudem sollte man sich fragen, weshalb man Kokain gefunden hat und es bestehen ja zudem noch Vorwürfe wegen Betruges im Raum. Die Piratenfraktion ist eine Schande für den Gemeinderat“, so Mag. Abwerzger. Er verweist darauf, dass die Mandatare der Fraktion teilweise bereits geständig sind: „Es gilt die Unschuldsvermutung, bei den Piraten müsste es allerdings wohl eher Dummheitsvermutung lauten“, so Abwerzger. Er fordert den sofortigen Rücktritt beider Personen.

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