Freiheitliche fordern als nächsten Schritt ein tägliches Bettelverbot zwischen 7 und 23 Uhr in der Innenstadt. Es braucht auch Maßnahmen gegen die Invasion von MO Verkäufern aus Osteuropa, die zunehmend Passanten aggressiv belästigen.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und FPÖ-Klubobmann im Tiroler Landtag LAbg. GR Rudi Federspiel steht fest: „Die kommende Verordnung, die im März-Gemeinderat mit unseren Stimmen jenen der Bürgermeisterfraktion und – nach langem boykottierten der linksliberalen Stadt-Bürgerlichen, ehemals ÖVP – bezüglich einem zeitlich und örtlich befristeten Betteleiverbot, beschlossen wird, ist einzig und allein der Verdienst der FPÖ und der Liste Rudi Federspiel“, so Federspiel und Mag. Abwerzger in einer Stellungnahme.

Beide fügen hinzu: „Die Zustände in Innsbruck sind nicht mehr länger tragbar. Die aggressive Bettelei auf der Straße, das Aufsuchen von Ordinationen, Kanzleien und Büros, die Bedrohungen von Passanten gehören seit über einem Jahr zum Innsbrucker Alltag“, so Federspiel und Abwerzger unisono. „Täglich erhalten wir Anrufe von Bürger, die nicht mehr weiter wissen. Für Federspiel steht fest, dass „die Hintermänner bekämpft werden müssten, doch diese sind nicht vor Ort, dadurch hilft auch eine Anhebung der Strafen für Personen, die andere Personen ausbeuten und der Bettelei zuführen, nichts.“

Mag. Abwerzger und Federspiel verweisen darauf, dass die FPÖ-Fraktion und die Liste Federspiel im Frühjahr 2014 einen Antrag einbrachten, dass in der Innsbrucker Innenstadt ein tägliches Betteleiverbot zwischen 7 und 23 Uhr gilt. Die Umsetzung dieser Forderung muss der nächste Schritt sein. Federspiel erinnert in diesem Zusammenhang auch an die Schwemme von osteuropäischen MO-Zeitungsverkäufern: „Diese Zeitschrift wird von SOS-Mitmensch vertrieben, die Verkäufer sind aber zunehmend eine große Belastung, da immer mehr Verkäufer aggressiv Passanten belästigen, bzw. gar Gewalt gegen Personen anwenden, die ihnen nichts oder ihrer Ansicht zu wenig geben wollen.“

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