Stadt und Land kommen ihrer Verantwortung gegenüber der jüdischen Kultusgemeinde nach. Der Bund zeigt der Kultusgemeinde die kalte Schulter.

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und Landtagsklubobmann LAbg. GR Rudi Federspiel ist das Nein des Innenministeriums hinsichtlich der Mitfinanzierung für Sicherheitsmaßnahmen für das neue Gemeindezentrum der jüdischen Kultusgemeinde unverständlich: „Gerade in einem Jahr wo die Republik Österreich den 70. Jahrestag der Wiedererrichtung begeht, zeigt die Ablehnung des Innenministeriums wenig Gespür. Gerade die jüdische Gemeinde wurde auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg Opfer von Hass und Angriffen“, so beide Politiker. Beide erinnern, dass es ein gemeinsamer Antrag aller Parteien im Landtag war, dass die „Republik  einen Teil der Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen übernimmt. Es war ein einstimmiger Beschluss im Tiroler Landtag.“ Auch in der Stadt Innsbruck wurde ein derartiger Beschluss im Gemeinderat gefasst. Federspiel und Mag. Abwerzger hoffen nun, dass „LH Günther Platter sich nun bei seiner Parteikollegin in Wien dafür einsetzt, dass der Beschluss des Landtages umgesetzt wird, und das Innenministerium Teile der Kosten übernimmt.“

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