FPÖ und RfW Tirol warnen vor einer Überbürokratisierung für Vereine. Vereinsombudsmannstelle soll Ansprechpartner sein.

„Das Vereinsleben ist in seiner Bedeutung für die gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und sportlichen Akzente in Tirol unbezahlbar. Umso mehr muss auf die Problemfelder der heimischen Vereine reagiert werden“, halten Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und RfW-Obmann KommR Winfried Vescoli in einer gemeinsamen Aussendung fest.  Für sie geht es aber dabei nicht über die Ausschüttung finanzieller Mittel, sondern vor allem auch um die bürokratischen Stolpersteine, die besonders bei Veranstaltungen der Vereine eine enorme Hürde geworden sind. „Besonders im Bereich der Sicherheitsauflagen sind die Vereine an ihre Schmerzgrenze angelangt. Es kann nicht im Interesse der Politik sein, wenn bekannte Brauchtumsvereine öffentlich bereits darüber nachdenken, Umzüge aufgrund der Auflagen und der damit verbundenen Kosten nicht mehr durchführen zu wollen.“, so Mag. Abwerzger. „Aber auch Sportvereine haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Auflage diktiert bekommen, die das geringe Vereinsbudget weiter belasten.“ Volle Unterstützung bekommt der Landesparteiobmann von Seiten des RfW Tirol. Vescoli konkretisiert: „Viele Vereine leben von der Kooperation mit örtlichen Unternehmern, Sponsorgelderhöhungen aufgrund bürokratischer Vorschriften und neuen Vorgaben sind dabei nicht argumentier bar. Hier muss die Politik entsprechend handeln und aktiv werden.“ Die Tiroler Freiheitlichen setzen dabei im Rahmen des Gemeinderatswahlkampfes entsprechende Zeichen. „Wir prüfen welche Möglichkeiten in Absprache zwischen Land und Gemeinde möglich sind, um Vereinen bei den Sicherheitsauflagen zu entlasten“, erläutert Abwerzger. „Gleichzeitig setzen wir auch einen Schwerpunkt bei den heimischen Unternehmern, welche Möglichkeiten sie steuerlich bei einem Sponsoringaufwand haben“,  will Vescoli eine finanzielle Entlastung für die Vereine erreichen.“ Im Mittelpunkt steht aber der direkte Informationsaustausch der Vereine mit den Gemeindevertretern vor Ort. „Im Rahmen einer Vereinsombudsmannstelle sammeln wir die Probleme, aber natürlich auch Ideen um die Situation für die Tiroler Vereine zu verbessern“, geben Abwerzger und Vescoli die gemeinsame Strategie vor. „Es reicht nicht, sich nur als Landeshauptmann mit den Vereine fotografieren zu lassen und mit schönen Worten den Freiwilligen zu danken, wir brauchen Taten um das Vereinslebens in Tirol auch weiterhin garantieren zu können.“

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