Es gibt derzeit nur 76 Syrien-Flüchtlinge in Innsbruck.

Den Plänen eines Erstaufnahmezentrums in Tirol oder gar in der Landeshauptstadt Innsbruck erteilt die Tiroler FPÖ eine klare Absage: „Innsbruck darf nicht Traiskirchen werden“, so Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger in einer Stellungnahme zum geplanten Zentrum in Hötting-West. „In einem offenen Brief, der am 25. 4. veröffentlicht wurde, schildert der Traiskirchner Bürgermeister die Realität. Er spricht davon, dass es massive Konflikte im öffentlichen Raum, auf Spielplätzen, in Parks und rund um das Bahnhofsgelände in der niederösterreichischen Gemeinde gibt.“ Mag. Abwerzger will derartige Zustände in Innsbruck nicht: „Wir haben bereits ein massives Problem mit kriminellen Nordafrikanern, wir haben eine Bettlerinvasion und wir haben bereits jetzt, wenn die Heime in Amras und in der Bruneckerstraße bezogen sind, mehr als 600 Asylwerber allein in Innsbruck.“ Er konkretisiert: „Das Märchen von der Flüchtlingsfamilie ist ebenso nicht mehr länger haltbar. 379 Männer und nur 47 Frauen sind es. Kinder sind ebenso selten.“ Der FPÖ-Chef hält fest, die „Fakten sind brisant. Es gibt derzeit nur 76 Syrienflüchtlinge in Innsbruck, echte Kriegsflüchtlinge sind eine Seltenheit, dafür tummeln sich Wirtschaftsflüchtlinge aus Russland, dem Kosovo, Indien, der Ukraine, der Türkei uns anderen Staaten, die keine Kriegsgebiete sind in der Landeshauptstadt.“ Mag. Abwerzger führt aus: „Fakt ist, dass es genügend Plätze geben würde, würden die gesamten kriminellen Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlinge sofort abgeschoben werden. Für echte Kriegsflüchtlinge wäre dann Platz.“ Er verweist auch auf die Tatsache, dass der Großteil der in Tirol beherbergten Asylwerber keine Kriegsflüchtlinge nach der Genfer Konvention sind. Für den freiheitlichen Politiker ist es traurig, dass „die Männer ihre Familien im Stich lassen und einfach nach Europa abhauen.“ Mag. Abwerzger verweist abschließend auf die Asylpraxis anderer EU-Staaten: „Deutschland anerkennt seit einem Jahr‚ Flüchtlinge aus Serbien, Kosovo, und zahlreichen anderen Staaten nicht mehr an. Dies muss endlich auch die österreichische Bundesregierung machen und tun.“

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