Die FPÖ und die Liste Rudi Federspiel fordern seit jeher einen eigenen geographisch begrenzten Bereich, worin die Prostitution erlaubt sein soll. Ansonsten muss die illegale Prostitution rigoros bekämpft werden.

Für Landtagsklubobmann LAbg. GR Rudi Federspiel und den FPÖ-Landesparteiobmann  und Klubobmann im Gemeinderat Mag. Markus Abwerzger sind die jüngsten Meldungen wonach auch die Grünen nun Maßnahmen fordern der Anlass die Position zu erläutern: „Wir forderten seit Jahrzehnten im Gemeinderat und im Landtag, dass die illegale Prostitution in der Landeshauptstadt eingedämmt wird. Hierzu braucht es aber eine Novelle des Landespolizeigesetzes“, erläutern Federspiel und Abwerzger. Der Innsbrucker Rechtsanwalt verweist auf seine diesbezüglichen beruflichen Erfahrungen. „Die illegale Prostitution in Innsbruck floriert. Immer mehr Sexarbeiterinnen aus Süd- Osteuropa werden von Zuhältern ausgebeutet. Die gesetzlich verankerten Gesundheitsuntersuchungen werden nicht eingehalten, dies führt zu einer verstärkten gesundheitlichen Eigen- und Fremdgefährdung“, so Mag. Abwerzger. Für den FPÖ-Politiker steht fest, dass nur ein eigener geographisch begrenzter Bereich Abhilfe schaffen kann, in welchem die Sexarbeiterinnen vor der Ausbeutung durch mafiöse Zuhälterbanden geschützt werden können.

Federspiel verweist auf die diesbezüglichen positiven Erfahrungen in Wien: „Die Bundeshauptstadt hat derartige Bereiche eingerichtet, dadurch ist sowohl ein besserer Schutz der Prostituierten erzielt worden, als auch die Begleitkriminalität eingedämmt worden. Daher fordert die FPÖ, dass ebenso in Innsbruck umgehend ein solches Gebiet ausgewiesen wird, um lückenlose Kontrollen zu ermöglichen und die Sicherheit der Sexarbeiterinnen und der Anrainer zu gewährleisten.“ Für Federspiel wäre es auch sinnvoll, dass in Hinkunft nicht die Sexarbeiterinnen sondern die Freier bestraft werden: „In Italien hat dieses System gut gegriffen. Die Freier werden bereits bei der Anbahnung bestraft, bzw. die Fahrzeughalter erhalten eine eingeschriebene Strafverfügung.“ Abschließend verweist er auf Schweden, Kauf und Vermittlung von sexuellen Diensten sind verboten, während der Verkauf von Sex legal bleibt. Zuhälter müssen mit bis zu sechs und Frauenhändler mit bis zu zehn Jahren Gefängnis rechnen.

Pin It on Pinterest