Felipes Zwischenbilanz zum IG-L ist wenig glaubhaft

Kurz vor Ablauf des „Probejahres“ für den IG-L 100er macht die grüne Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe noch einmal kräftig Werbung für ihr Prestigeprojekt. So sollen, laut ihrer Aussage, die CO2-Ersparungen derart hoch sein, als würde man den Innsbrucker Flughafen 20 Tage pro Jahr zusperren. Diese Aussage ist für FPÖ-Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger allerdings wenig glaubhaft: „Dieser Vergleich erscheint völlig an den Haaren herbei gezogen und ich bin schon auf die bezugnehmenden Unterlagen sehr gespannt, welche wohl im kommenden Landtag präsentiert werden.“

Abwerzger erinnert die Regierung an ihr Versprechen zur Einführung des Dauer-IG-L: „Damals hieß es im Herbst 2015 komme das Sektorale Fahrverbot, davon ist Tirol jedoch weit entfernt. Aufgrund der derzeitigen Zusammensetzung der  EU-Kommission gehe ich nicht davon aus, dass das Sektorale Fahrverbot kommen wird. Stattdessen hat die Zahl der LKWs auf der A12 stark zugenommen. Dem entgegenzuwirken wäre ein Ansatz den es zu verfolgen gilt, anstatt die Autofahrer abzuzocken. Genauso wenig nachhaltig findet er, dass alternative Vorschläge zur Reduktion des CO2-Aufkommens nicht einmal geprüft wurden: „Die Vorschläge des Bundesumweltamtes sind sehr weitreichend. Von der Bekämpfung des Hausbrandes, über den Ausbau des regionalen Schienenverkehrs, bis hin zur Optimierung des Güterverkehrs, wo es die Leerfahrten zu reduzieren gilt.“ Stattdessen klammere sich die Landesregierung einzig an den Luft-100er. „Das hat wohl zwei Hauptgründe. Zum einen ist es das bedienen der grünen Wählerklientel und  zum anderen sind dies die Vorboten für Tempo 80 auf der Autobahn. Der IG-L 100er dient hierbei nur als Vorstufe.“, so Abwerzger.

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