FPÖ macht mit Transparent gegen Erstaufnahmezentrum mobil

Für die FPÖ ist es immer noch unverständlich, mit welcher Euphorie Bürgermeisterin Oppitz-Plörer das Erstaufnahmezentrum in Innsbruck forderte und Begrüßte. „Wenn ich mir die Zustände in Traiskirchen ansehe, kann nicht vorstellen, dass jemand ein solches Erstaufnahmezentrum auch in Innsbruck haben will. Das ist doch Irrsinn. Oppitz-Plörer ist auch die einzige Bürgermeisterin in ganz Österreich, die ein Erstaufnahmezentrum, in ihrer Gemeinde haben will. Da muss man sich schon nach dem Warum fragen“, meint FPÖ-Klubobmann Rudi Federspiel. „Von unserer Seite gibt es ein klares Nein zu dieser Einrichtung“, bekräftigt Federspiel.

Aus diesem Grund präsentieren Federspiel und FPÖ-LO Markus Abwerzger ein Transparent, welches die Forderung „Innsbruck darf nicht Traiskirchen werden“ an die Stadt- und Landesregierung stellt. Abwerzger meint dazu: „Das Asylwesen in Tirol ist bisher ein einziges Trauerspiel. LR Baur ist mit ihren Aufgaben derart überfordert, dass sie uns im ganzen Land verärgerte Bürgermeister und ein leerstehendes Gebäude, für welches das Land 16.000 Euro im Monat berappen muss, eingebrockt hat.“ Hinzu komme noch die Lage in der Innsbrucker Tennishalle, wo statt der angekündigten 160, mittlerweile fast 300 Asylwerber untergebracht sind. „Im Asylthema wird die Bevölkerung von vorne bis hinten belogen und jetzt erwarten Oppitz und Baur, dass wir ihnen glauben, dass ein solches Erstaufnahmezentrum reibungslos funktionieren werde? Den beiden Damen fehlt leider jegliche politische Zurechnungsfähigkeit“, ist Abwerzger über die Zustände in der Tiroler Asylpolitik verärgert.

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