Aussagen von Grünem Landessprecher zur Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler zeugen von Geschichtsunkenntnis und einem Europabild, das die Mehrheit der Tiroler mit Sicherheit nicht unterstützt

„Die Aussagen vom Landessprecher der Grünen Georg Willi zur doppelten Staatsbürgerschaft zeigen einmal mehr, dass die Grünen von der Tiroler Geschichte keine Ahnung zu haben scheinen“, so FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger. „Sonst wüsste Willi wohl, welches Leid und Unrecht die Südtiroler in der Vergangenheit erfahren haben, was es mit dem Symbol der doppelten Staatsbürgerschaft zumindest teilweise wiedergutzumachen gelte“, so Abwerzger weiter, der keinerlei Verständnis für die Position der Grünen aufbringt, zumal er in Sachen Doppelstaatsbürgerschaft eine Umfrage des Linzer Spectra-Instituts auf seiner Seite weiß, wonach 83% der Österreicher sich für die Doppelstaatsbürgerschaft aussprechen.

„Auch der argumentative Kniefall vor Brüssel ist keinesfalls zu akzeptieren. Ich möchte Willi daran erinnern, dass er sein Gelöbnis auf die österreichische Bundesverfassung geleistet hat, also auch darauf, dass das Recht vom Volk ausgeht“, so Abwerzger. „Und wo im österreichischen Volk eine Mehrheit für diese kruden Unionsbürgerschaftsideen und die Abschaffung der Nationalstaaten existieren soll, müssten die Grünen erst erklären“, meint Abwerzger, der sich einzig und allein ein Europa der souveränen Nationen als erfolgsversprechende Zukunftvision der Europäischen Union vorstellen könnte.

„Ich fordere in dieser Frage vor allem die ÖVP auf, endlich Farbe zu bekennen und sich nicht weiter hinter billigen Ausreden zu verstecken“, so Abwerzger abschließend.

Pin It on Pinterest