FPÖ wird im Nationalrat eine Anfrage bezüglich radikaler IS-Terror-Zellen in Tirol stellen.

Der jüngste Aufgriff eines mutmaßlichen Syrienkämpfers in Gries am Brenner beweist für Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und Bezirksparteiobmann Nationalrat GR Peter Wurm, dass es gerade im Wipptal eine Gruppe radikaler IS-Männer und Sympathisanten gibt: „Bereits vor Monaten machte die Exekutive medial darauf aufmerksam, dass in Steinach am Brenner radikale Muslime aus Tschetschenien sesshaft sind. Nun wurde der Verfassungsschutz auch in Greis am Brenner aktiv, wie die Medien heute berichten“, so Mag. Abwerzger und Wurm unisono. Für beide Politiker ist es wohl nur der Gipfel des sprichwörtlichen Eisberges. „Wie groß die Dunkelziffer ist, weiß nicht einmal die Exekutive. Es darf nicht sein, dass sich radikale IS-Kämpfer unter dem Deckmantel ‚Asyl‘ in Tirol einnisten und eventuell gar Terroraktionen planen“, ergänzt Wurm, der nun im Nationalrat diesbezüglich aktiv werden will. Für Abwerzger steht fest: „Diese Leute und ihre wirren Ideen von einem Islamischen Staat, der sich bis nach Europa herein erstreckt, haben in unserer Gesellschaft keinen Platz, geschweige denn ihre barbarischen Methoden im Umgang mit vermeintlich ‚Ungläubigen’ also uns Christen. Hier muss nun auch endlich die Politik aktiv werden. Ich vermisse bei solchen Dingen Kritik von der grünschwarzen Landesregierung“, schließt Abwerzger, der sich von den Regierenden auf allen Ebenen ein entschlossenes Vorgehen gegen diese radikalen islamistischen Strömungen erwartet. 

Pin It on Pinterest